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Für Julia Scheib hat der Auftakt in die neue Ski-Weltcup-Saison ein bitteres Ende genommen.
Die Steirerin, die nach ihrer starken Vorsaison als große Favoritin auf den Sieg im Riesentorlauf von Sölden galt, scheidet bereits im ersten Durchgang aus. Nach einem heftigen Sturz im Steilhang kommt sie glücklicherweise selbstständig wieder auf die Beine.
Mit Startnummer zwei geht Scheib ins Rennen und zeigt zunächst eindrucksvoll, warum sie zu den Topfavoritinnen zählt. Bei den ersten beiden Zwischenzeiten liegt die 28-Jährige jeweils voran und ist die Schnellste im Feld. Alles deutet auf einen starken Auftakt hin.
Doch dann passiert das Unglück: Im Steilhang wird Scheib ausgehoben, verliert die Kontrolle und stürzt heftig. Sie rutscht in Richtung Sicherheitsnetz, prallt glücklicherweise aber nicht hinein. Nach einigen bangen Sekunden kann die Österreicherin selbstständig aufstehen und ins Zielgelände hinunterfahren.
Damit ist der Traum von einer Wiederholung ihres Sölden-Triumphs aus dem Jahr 2025 vorerst geplatzt. Zunächst gibt es Anzeichen, dass Scheib bei dem Sturz glimpflich davongekommen sein könnte. Eine genaue medizinische Entwarnung liegt damit allerdings noch nicht vor.
Für die Steirerin ist es ein enttäuschender Start in die neue Saison. Nach den starken Leistungen des vergangenen Winters waren die Erwartungen groß. Nun steht zunächst die Frage im Mittelpunkt, ob der heftige Abflug ohne Verletzungsfolgen geblieben ist.