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Showdown in München: Vittozzis kurzes Pech kostet mehr

Am Samstag hat ist der Startschuss für die zweite Ausgabe des Loop One Festivals gefallen. Im Regen von München lieferten sich die Biathlon-Stars einen spannende Schlagabtausch. Während Lisa Vittozzi die Titelverteidigung nicht gelang, fiel bei den Herren die Entscheidung im Foto-Finish.

Lisa Vittozzi  wurde der zweite Liegendanschlag zum Verhängnis.

17. Oktober 2026

Aus dem Olympiapark in München

Von:
Christoph Niederkofler

Als Titelverteidigerin war Lisa Vittozzi zum Loop One Festival nach München gereist, ihren Sieg aus dem Vorjahr konnte die 31-Jährige aus Sappada jedoch nicht wiederholen. Nachdem sie sich im Olympiapark in der Super-Sprint-Qualifikation auch trotz dreier Strafrunden das Finalticket gesichert hatte, wurde ihr beim Showdown um den Sieg der zweite Liegendanschlag zum Verhängnis. Drei Fehler unterliefen der Olympiasiegerin bei leichtem Regen, letzten Endes erkämpfte sie sich aber einen respektablen fünften Platz (5./+39,1 Sekunden/4 Strafrunden).

Der Sieg ging derweil an Océane Michelon. Die Französin, welche sich bei den Winterspielen in Antholz sowohl im Massenstart als auch in der Staffel über olympisches Gold freuen durfte, leistete sich lediglich einen Fehlschuss und verwies das Schweden-Duo Elvira Öberg (2./+14,2/2) und Anna Magnusson (3./+18,3/1) auf die Plätze.

Starker Pircher kratzt an Qualifikation fürs Finale

Mit Vittozzi gelang lediglich einer Athletin aus dem azurblauen Team der Sprung ins Finale am Samstag. Für Martina Trabucchi (39./+1.22,1/4) war bei den Damen bereits in der Qualifikation Endstation, die Antholzerinnen Hannah Auchentaller und Rebecca Passler verzichteten kurzfristig auf ihre Teilnahme. Die Grödnerin Gaia Brunello (50./+1.57,7/2), die für den brasilianischen Verband an den Start geht, schaffte es derweil nicht in die Top 15.

Christoph Pircher wusste im Super Sprint zu überzeugen.

Christoph Pircher wusste im Super Sprint zu überzeugen.

Bei den Herren sorgte mit Christoph Pircher hingegen ein Südtiroler für die Bestleistung unter den Azzurri, doch auch für den 23-Jährigen aus Terlan ging es nicht über die Qualifikation hinaus. Am Schießstand zählte Pircher, dem das kompakte Format des Super Sprints liegt, zu den schnellsten Schützen. Seine Fehlerquote bewegte sich mit insgesamt zwei Fehlschüssen ebenso auf einem guten Niveau. Letzten Endes sollten ihm jedoch 4,7 Sekunden auf Platz 15 und den damit verbundenen Sprung ins Finale (17./+28,2/2).

Weiter hinten reihten sich Teamkollege Lukas Hofer aus Montal (43./+1.11,9/4) sowie Didier Bionaz (40./+57,1/4) und Nicola Romanin (44./+1.13,3/4) ein.

Ponsiluoma hat im Foto-Finish die Nase vorn

Im Finale entschieden schließlich Millimeter zwischen Platz eins und zwei. Der Schwede Martin Ponsiluoma hatte letztlich im Schlagabtausch mit Johan-Olav Botn (2./+0,0/2) die Nase vorn. Den Ausschlag gab auch die Pferdelunge des Verfolgungsolympiasiegers, der zwar eine Strafrunde mehr als sein norwegischer Konkurrent absolvierte, diese jedoch dank seiner Laufleistung komplett tilgte. Platz drei ging an Gesamtweltcupsieger Éric Perrot (3./+12,2/2).

Weiter geht es am Sonntag mit dem zweiten Super Sprint. Die Qualifikation der Damen beginnt um 10.15 Uhr, die Herren sind ab 12.30 Uhr gefordert. Die Finals gehen schließlich um 15.45 Uhr und 16.25 über die Bühne.

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