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Wer auf dieses Finale gewettet hat, hat viel Geld verdient. Beim Damen-Masters in Wuhan kommt es mit dem Duell zwischen Maja Chwalinska und Sonay Kartal zu einem Endspiel, das wohl keiner auf der Rechnung hatte – und das gleich einen kuriosen Rekord aufstellt.
Dass mit Chwalinska die Nummer 22 der Welt das Endspiel des WTA-1000-Turniers von China erreichte, ist schon eine Überraschung. Immerhin hatte die Polin seit ihrem sensationellen Finaleinzug bei den French Open nur mehr vier von sieben Spielen gewonnen. Bis sie in Wuhan einen neuen Siegeszug startete, im Semifinale zuletzt auch Iga Swiatek mit 7:5, 6:1 demontierte.
Dass ihr im Endspiel jedoch Sonay Kartal gegenübersteht, ist eine wahre Sensation. Die Britin ist nur Nummer 170 der Welt, setzte sich im Semifinale mit 7:6, 7:6 gegen Jelena Ostapenko durch. Und besiegelte damit eben ein Finale, dass einen neuen Maßstab setzt.
Ein Zentimeter Unterschied
Denn es ist das erste „große“ Endspiel – Grand Slams, Masters-Turniere, WTA-Finals, Olympische Spiele – seit Anfang der 80er, in dem beide Kontrahentinnen unter 1,65 Meter messen. Wobei Chwalinska hier einen minimalen Vorteil hat. Mit 1,64 Metern ist sie genau einen Zentimeter größer als Kartal. Dies wird im Duell wohl kaum den Ausschlag geben.