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Drei Borussia-Gewinner: Gladbach-Trio setzt Blessin-Fußball perfekt um
TV-Interview mit Gladbach-Trainer Alexander Blessin.
Copyright: IMAGO/HMB-Media Alexander Blessin kann mit seinen Gladbach-Profis aktuell hochzufrieden sein.

Schluss mit Schönwetter-Fußball, jetzt zählt nur noch bedingungslose Hingabe! Um dem drohenden Abstieg zu entkommen, wirft Borussia Mönchengladbach aktuell alles in die Waagschale.

Was Trainer Alexander Blessin (53) unermüdlich fordert, brachten die Fohlen zuletzt sowohl beim 3:2-Erfolg in Stuttgart als auch beim 2:0-im Pokal gegen den KSC eindrucksvoll auf den Rasen. Unter der Regie des Fußballlehrers hat sich die Truppe komplett gewandelt und ist nun bestens für die Mission Klassenerhalt gerüstet. Diese knallharte Aufgabe nimmt die Elf am Niederrhein mittlerweile voll an.

Gladbach-Profis entdecken unter Blessin ihr Kämpferherz

Ein irres Detail sticht sofort ins Auge: Selbst die Edeltechniker malochen plötzlich bis zur totalen Erschöpfung! Normalerweise glänzen Akteure wie Wael Mohya (17) oder Florian Neuhaus (29) eher durch feine Pässe und spielerische Eleganz. Aktuell jedoch pflügen beide unermüdlich über das Spielfeld. Warum dieser Sinneswandel?

Vermutlich liegt es an den Nebenleuten, welche die kompromisslose Mentalität des Übungsleiters perfekt auf den Platz bringen. Vor allem ein Trio aus dem Gladbacher Aufgebot geht voran. Jeder dieser drei Profis gilt auf seine ganz eigene Art als absolutes Mentalitätsmonster der Mannschaft. Das berichtet „Bild“.

Den Anfang macht Zento Uno (22). Lediglich eine halbe Million Euro kostete der Mittelfeldspieler von Shimizu S-Pulse, und mit 1,76 Metern Körpergröße gehört er wahrlich nicht zu den Leuchttürmen. Auf dem Feld agiert der japanische Abräumer allerdings unerschrocken!

Durch etliche beherzte Grätschen weckte der kompromisslose Zweikämpfer beim Auftritt im Schwabenland exakt jenes Feuer, welches für den Ausweg aus der sportlichen Talsohle nötig ist. Sobald er sich furchtlos in die Duelle schmiss, ließen sich sämtliche Mitspieler davon anstecken. Dieser Dominoeffekt entfaltete eine enorme Wucht! Reihenweise eroberte Uno im Pokal das Spielgerät und lauerte bei fast jedem zweiten Ball genau am richtigen Ort.

Gewinner Nummer zwei heißt Shuto Machino (27). Über weite Strecken wurde der Offensivmann bereits als teurer Acht-Millionen-Flop abgestempelt. Mittlerweile mausert sich der Angreifer allerdings zu einem extrem wichtigen Faktor für den aktuellen Höhenflug. Durch seine enorme Beweglichkeit verleiht er der Blessin-Elf spürbar neuen Schwung.

Weil der Stürmer unaufhörlich anläuft, raubt er den gegnerischen Abwehrreihen den letzten Nerv und fungiert vorne als Anspielstation. Selbst in der Rückwärtsbewegung reißt er viele Meter ab. Darüber hinaus behauptet er das Leder geschickt mit dem Körper, wodurch seine Nebenleute genügend Zeit gewinnen, um selbst in die Offensive nachzuschieben.

Komplettiert wird die Liste durch Robin Hack (28). Im Pokal-Duell mit den Badenern krönte sich der Flügelflitzer dank eines eigenen Treffers sowie eines Assists zum gefeierten Helden. Einen mindestens ebenso hohen Stellenwert besaß jedoch sein unermüdliches Defensiv-Pensum gegen das Spielgerät.

Außerdem entpuppt sich der pfeilschnelle Dauerläufer bei Umschaltsituationen als brandgefährlicher Faktor, der dem eigenen Team regelmäßig dringend benötigte Verschnaufpausen ermöglicht. (red)

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