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Nach Pokal-Erfolg: Warum Ex-St. Pauli-Trainer Blessin vor dem HSV-Besieger warnt
Alexander Blessin ist auf dem besten Wege, Mönchengladbach zurück in die Erfolgsspur zu führen. IMAGO/Norbert Jansen / fohlenfoto
Alexander Blessin ist auf dem besten Wege, Mönchengladbach zurück in die Erfolgsspur zu führen.
IMAGO/Norbert Jansen / fohlenfoto

Nach dem Pokalsieg gegen Karlsruhe wächst bei Gladbach die Hoffnung. Warum Trainer Blessin vor dem Duell mit Paderborn dennoch bremst.

Endlich ein Heimsieg, sogar in Unterzahl, doch von einer vollzogenen Wende wollte Gladbach-Trainer Alexander Blessin nichts wissen. „Ich will nicht auf die Euphoriebremse treten, aber wir haben weiterhin nur drei Punkte“, sagte der Borussia-Coach nach dem 2:0 (1:0)-Arbeitssieg im DFB-Pokal gegen den Karlsruher SC mit Blick auf die Bundesliga. Dann aber gab er doch noch zu: „Klar tut das gut. Das ist ein gutes Gefühl.“

Kein Wunder: Erst das 3:2 in Stuttgart, dann der Sieg mit zehn Mann gegen den KSC – nach dem Horrorstart mit sechs Niederlagen ist ein Aufwärtstrend erkennbar. „Solche Willenssiege helfen uns“, sagte Blessin, dessen Elf nach der Roten Karte gegen Philipp Sander (39.) dem Druck standgehalten hatte.

Mönchengladbach schlägt Karlsruhe im DFB-Pokal mit 2:0

Klar ist aber auch: In der Liga ist die Borussia weiter Letzter, im Heimspiel gegen den SC Paderborn ist am Samstag (15.30 Uhr/Sky) ein Sieg Pflicht. „Es ist scheißegal, ob wir jetzt schön spielen oder nicht – wir brauchen Punkte“, sagte Torschütze Robin Hack über den anstehenden Abstiegskampf.

Es ist scheißegal, ob wir jetzt schön spielen oder nicht – wir brauchen Punkte.

Robin Hack

Dass die Mannschaft nach wie vor lebt, hatte sich schon in Stuttgart gezeigt. Auch gegen Karlsruhe überstand die Borussia mit viel Einsatz die lange Unterzahl, es war eine Art Teambuilding auf dem Rasen. Blessin sprach von einer „Wagenburgmentalität“ und betonte: „Die Mannschaft ist intakt, sie will.“

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Weil sich zudem die personelle Lage zunehmend entspannt, wächst die Hoffnung auf bessere Zeiten – und erst einmal den dritten Sieg in Folge, der das Loch zu Platz 17 schließen würde. Doch Blessin gab wieder den Mahner. Es dürfe niemand erwarten, dass wir Paderborn „wegfideln. Die haben fünf Punkte mehr als wir, sind eine eingespielte Mannschaft“, sagt er. Seine Erwartung ist dennoch deutlich: „Wir wollen den Aufwärtstrend mitnehmen. Dass wir dieses Spiel gewinnen wollen, ist ganz klar.“ (sid/lat)

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