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Fußball-Drittligist MSV Duisburg stellt den Spieltag am Samstag in den Dienst der guten Sache. Die Zebras machen im Rahmen der Partie gegen den VfB Stuttgart II (14 Uhr, Schauinslandreisen-Arena, live im Ticker der Redaktion) die „Mutmachwelle“. Mit dieser Kampagne werden Frauen unterstützt, bei denen die Ärzte Brustkrebs diagnostiziert haben.
Am vergangenen Sonntag hatten bereits die Regionalliga-Fußballerinnen des MSV beim Spiel gegen Fortuna Köln (0:2) unter dem Motto „#Pinktober“ auf das Thema aufmerksam gemacht. Zudem kamen Spenden für die „Rexrodt von Fircks Stiftung“ zusammen, die krebskranke Mütter und ihre Familien unterstützt. Der MSV Duisburg hat für die Aktionstage auch die perfekten Utensilien parat. Immerhin hat der Verein für die aktuelle Saison pinkfarbene Ausweichtrikots aufgelegt. Bei den Fans kommen die außergewöhnlichen Jerseys gut an.
Dieses Trikot wird auch am Samstag beim Drittliga-Spiel der MSV-Männer im Fokus stehen, auch wenn das Team von Trainer Dietmar Hirsch in den gewohnten Zebra-Shirts spielen wird. Neben dem Original-Ennatz-Trikot, das das Maskottchen am Samstag tragen wird, versteigert der MSV auch ein pinkfarbenes Shirt mit den Unterschriften der Duisburger Spielerinnen und Spieler für den guten Zweck. Die beiden Auktionen beginnen am Samstag um 13.30 Uhr auf der Seite des Online-Shops des MSV.
Die eingefleischte MSV-Anhängerin Marina Klostermann ist selbst betroffen. Wie der Verein in einer Mitteilung berichtet, hat sie in der Duisburger Arena geheiratet und drei Wochen vor der Hochzeit die Diagnose Brustkrebs erhalten. „Das Leben ist nicht mehr das Gleiche. Wir haben deshalb die #MutmachWelle ins Leben gerufen und liefern hier viele Impulse, um neue Wege zu gehen“, sagt die Duisburgerin. Marina Klostermann fügt noch an: „Wir möchten Frauen in ihrer schweren Zeit begleiten, aufmerksam machen, dass neben der großartigen medizinischen Versorgung auch mentale Unterstützung extrem wichtig und wertvoll ist.“