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Das kam überraschend: Am Sonntag gegen 14 Uhr musste das zwei Stunden später angesetzte Frauenbundesliga-Spiel des SV Werder gegen die TSG Hoffenheim abgesagt werden. Den Grund lieferten offenbar zahlreiche Krankheitsfälle im Kader der Bremerinnen. Wie der Verein in einer Mitteilung bekannt gab, hätte dem Team von Fritzy Kromp "kein spielfähiger Kader zur Verfügung" gestanden. "Nach dem Bekanntwerden der zahlreichen Erkrankungen haben wir den DFB unverzüglich informiert und über mögliche Lösungsszenarien gesprochen", so Dominik Kupilas, Leiter Frauenfußball und Internationalisierung. Die einzige Lösung bestand offenbar in einer Absage. Kupilas: "Unter den gegebenen Umständen ist uns eine Austragung der Partie leider nicht möglich. Die Gesundheit unserer Spielerinnen hat für uns höchste Priorität."
Dabei machte der SV Werder offenbar von Paragraf 15 der Durchführungsbestimmungen zur DFB-Spielordnung Gebrauch (Absetzung wegen erkrankter und verletzter Spieler). Ausgehend von einem Kader mit 25 Frauen müssten für einen entsprechenden Antrag mindestens elf Spielerinnen ausfallen. Das war am Sonntag der Fall. Bereits vor der Partie, nämlich am Samstag, hatte Werder von einigen Personalproblemen berichtet. Zu den ohnehin verletzten Caroline Siems und Lena Petermann (Aufbautraining) und Chiara D’Angelo (Fußverletzung) wurden auch Keeperin Mariella El Sherif (Handverletzung) und Julia Magerl (Knieverletzung) als nicht spielfähig bezeichnet. Zudem galten Marie Gmeineder und Sarah Ernst zu diesem Zeitpunkt als erkrankt.
Kurzfristig kamen diverse Kickerinnen zu diesen sieben Ausfällen hinzu, und so gab es offenbar keine Alternative zur Absage. Davon betroffen ist nun auch die TSG Hoffenheim, die bereits angereist war. "Wir bedauern die Absage für alle Beteiligten und bedanken uns beim DFB sowie bei den Gästen aus Hoffenheim für das Verständnis und den professionellen Umgang mit der Situation", betont Dominik Kupilas angesichts des recht kurzfristigen Ausfalls. Wann die Partie nachgeholt werden soll, steht zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest.