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Im Topspiel gegen Borussia Dortmund (2:2) mussten gleich drei Spieler des FC Bayern verletzt ausgewechselt werden. Torhüter Jonas Urbig spielte nach einem heftigen Zusammenprall zwar durch, doch auch beim Neuer-Vertreter gibt es offenbar Grund zur Sorge. Wie die "Bild" berichtet, habe er in den Katakomben zunächst einen benommenen Eindruck gemacht. Infolge der Kollision mit Carney Chukwuemeka lasse sich eine Kopfverletzung noch nicht komplett ausschließen.
Beim FC Bayern befindet sich Urbig deshalb offenbar unter besonderer Beobachtung. Falls er Symptome einer Gehirnerschütterung entwickeln sollte, wäre ein Einsatz am Dienstag in der Champions League gegen Atlético Madrid vom Tisch. Vor dem aberkannten 1:0 der Dortmunder war Chukwuemeka frontal in Urbig gesprungen und hatte ihn dabei mit den Knien am Kopf erwischt. Später gab es für den Bayern-Keeper einen weiteren schmerzhaften Vorfall mit Serhou Guirassy.
Besonders nach dem ersten Crash fasste sich Urbig auf dem Rasen immer wieder an den Kopf. Als nach dem Führungstor durch Konrad Laimer großer Jubel durch die Allianz Arena schwappte, musste er sich die Ohren zuhalten. Den Münchnern droht nun ein doppelter Torwart-Ausfall. Denn laut "Bild" dürfte das Spiel in der Königsklasse für Manuel Neuer noch zu früh kommen. Denkbar scheint deshalb, dass Sven Ulreich in der Champions League zum Einsatz kommen könnte. Die Nummer drei stand zuletzt beim 1:1 gegen Bayer Leverkusen im März auf dem Platz.
07:56 Uhr
Was für ein Einbruch: Die Eagles führen gegen Washington mit 10:0 und bringen danach keinen Punkt mehr aufs Board. Die Commanders drehen die Partie und schicken Philadelphia mit einem 27:10 nach Hause.
3:57
07:28 Uhr
Beim FC Bayern können sie die zu 100 Prozent gesunden Offensivspieler im Kader mittlerweile an einer Hand abzählen. Mit Ismael Saibari und Serge Gnabry gesellten sich am Samstag zwei weitere Profis ins Langzeit-Lazarett. Dazu bekam auch Michael Olise was ab. Nur den Franzosen hat es weniger schlimm erwischt. Alles in allem ist die Lage mittlerweile durchaus dramatisch, wie Ex-Nationalspieler Steffen Freund gegenüber "RTL/Sky" einschätzte.
"Ich glaube, insgesamt haben die Bayern eine gefährliche Situation", urteilte Freund und erklärte: "Der Trainer ist nicht da, viele Verletzte, drei Verletzungen kommen dazu, alle im Offensivbereich. Díaz ist schon verletzt, Musiala ist schon verletzt ... und jetzt geht's zu Atlético Madrid. Selbst bei einer Mannschaft wie Bayern München sieht man, wie gefährlich so eine Situation sein kann."
Der Kader des FC Bayern sei mit 23 Spielern "relativ klein", so Freund weiter. "Im letzten Jahr ist man super durchgekommen, aber dieses Jahr wird es sehr, sehr eng", schlug der ehemalige Profi mit Blick auf die kommenden Monate Alarm. Seine mögliche Lösung: weitere Neuzugänge.
0:52
"Ich glaube, tendenziell muss man jetzt schon schauen, was im Januar, Februar auf dem Markt ist, um vielleicht noch mal nachzulegen", riet Freund den Münchner Verantwortlichen, den eigentlich überschaubaren Winter-Transferplan doch noch einmal zu überdenken. Umschauen wollten sich Bayern eigentlich nur nach einem Backup für Luis Díaz, nach den fatalen letzten Wochen könnte der Rekordmeister aber gezwungen sein, einen größeren Betrag vom Festgeldkonto abzuheben.
06:44 Uhr
Malek El Mala hielt stolz die Trophäe für den "Man of the Match" in der Hand - nach seinem Traumdebüt wusste der 21-Jährige aber nicht so recht, wohin mit seinen Gefühlen. "Ich kann es gerade noch nicht so einordnen, aber es fühlt sich unglaublich an - vor allem, mit meinem Bruder zusammen auf dem Platz zu stehen. Das bedeutet mir extrem viel", sagte der Retter des 1. FC Köln nach dem 1:1 (0:1) bei Union Berlin.
Malek El Mala war in der Alten Försterei beim Stand von 0:1 aus Kölner Sicht für Linton Maina (72.) eingewechselt worden, veredelte die Bundesliga-Premiere sieben Minuten später sogleich mit seinem ersten Treffer - und schaute sich erst einmal nach seinem jüngeren Bruder um. "Ich habe mich umgedreht und sehe, dass alle zu mir laufen", sagte Malek: "Ich habe meinen Bruder gesucht, aber der war noch ein bisschen weiter weg."
1:30
Said, der per abgefälschter Flanke die Vorlage mitverantwortet hatte, war erst einmal zur Bank gerannt. Wenig später liefen die Brüder jedoch aufeinander zu, der anschließende "Chest Bump" sei nicht geplant gewesen. "Das war ganz spontan. Der hat irgendwie auf seine Brust geklopft, wie so ein Verrückter", sagte Said. Malek erwiderte vor den Journalisten im Bauch des Stadions prompt: "Selbst, schauen Sie sich mal das Video an." Seitdem habe er "schon ein bisschen Brustschmerzen", erklärte Said scherzhaft, "aber geht auch wieder weg".
06:26 Uhr
Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers bleiben in der Eishockey-Profiliga NHL eine Macht. Das 4:1 bei den New York Rangers war für die Kanadier der siebte Sieg im siebten Auswärtsspiel. Draisaitl trug zwei Vorlagen bei und baute seine persönliche Bilanz auf 28 Scorerpunkte in dieser Saison aus. Ligaweit übertroffen ist der Kölner nur von seinem Mitspieler Connor McDavid (39), der die Oilers im Madison Square Garden nach 50 Sekunden in Führung schoss und das dritte Tor durch Evan Bouchard auflegte. Jener Bouchard steht nun bei 26 Scorern und ist ligaweit die Nummer drei.
Mit 24 Punkten aus 15 Saisonspielen liegen die Oilers in der Western Conference ganz vorn. Einen Zähler dahinter stehen die Minnesota Wild mit Nationalspieler Nico Sturm, die bei den Washington Capitals 5:1 gewannen, Sturm bereitete das erste Tor der Gäste durch Quinn Hughes vor. Tim Stützle und die gut gestarteten Ottawa Senators kassierten bei den Anaheim Ducks dagegen nach 3:0-Führung ein 3:6. Stützle, der bereits auf 21 Scorerpunkte in dieser Saison kommt, blieb diesmal ohne Torbeteiligung.
05:40 Uhr
Lothar Matthäus erinnert sich mit Schmerzen an die heißen Duelle mit Diego Simeone und hat den FC Bayern eindringlich vor dem Champions-League-Spiel bei dessen Klub Atlético Madrid am Dienstag (21 Uhr Prime Video und im Liveticker bei ntv.de) gewarnt. "Der hat getreten und getreten", erzählte der RTL/Sky-Experte aus seiner Profizeit bei Inter Mailand über den damaligen Pisa-Spieler, "da habe ich mir gesagt, da brauchst du hinten und vorne Schienbeinschützer."
Simeone, inzwischen Trainer des spanischen Spitzenklubs, sei einst auf die gegnerischen Spielmacher wie Matthäus angesetzt worden, berichtete der deutsche Rekordnationalspieler. "Der hat auch einen Maradona getreten - als Argentinier! Seinen Kapitän in der Nationalmannschaft hat er getreten. Das musst du dir mal vorstellen! Der hat Schaum vor dem Mund gehabt."
Und nach seinem eigenen Vorbild habe Simeone bei Atlético eine kratzbürstige, kampfeslustige Truppe geformt, die Thomas Müller einst als "die größten Rabauken" im europäischen Fußball bezeichnete. "Rabauken - das ist ja ein nettes Wort", sagte Matthäus, "wenn er jetzt Treter gesagt hätte... Das ist eine dreckige, unangenehme Mannschaft."