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Vier Plätze offen: Schneckenrennen um die ATP Finals

In zwei Wochen beginnen die Turiner ATP Finals der Tennisprofis, dennoch sind im Einzel bloß vier der acht Tickets vergeben.

Alex de Minaur bringt sich für die ATP Finals in Stellung. © APA / GEORG HOCHMUTH

31. Oktober 2026

Von: apa/sn

Am Freitag stieß Daniil Medvedev mit seinem Wien-Halbfinaleinzug zu Alexander Zverev, Carlos Alcaraz und Ben Shelton. Dass die drei Erstgenannten in Wien ins Halbfinale eingezogen sind, zeigt, wie schwierig es da für die Konkurrenz war, gut zu punkten. Einfacher ist es in Basel, dennoch bleibt es ein Schneckenrennen. Das nutzte Alex de Minaur aus.

Denn richtig Punkte machen für Turin konnte in der Schweiz keiner der dort gestarteten Kandidaten für die weiteren Finals-Plätze – obwohl beim ebenso mit 500 Zählern für den Titelträger dotierten Turnier nur zwei aus den Top Ten der Weltrangliste am Start waren, in Wien sechs. Arthur Fils gab im Viertelfinale auf, für Rafael Jodar war im Achtelfinale Endstation. In Wien ging es Frances Tiafoe mit seinem Auftakt-Out und Flavio Cobolli nicht besser. Der Italiener musste im Achtelfinale mit einer Hüftverletzung unter Tränen aufgeben und bangt nun wie womöglich auch Fils.

Djokovic droht die ATP Finals zu verpassen

Die beiden wie auch Tiafoe und Jodar liegen nach dem verfrühten Saisonende des Südtirolers Jannik Sinner derzeit auf den restlichen Turin-Plätzen. Ein seltenes Fehlen beim Saisonabschlussturnier droht Novak Djokovic, nachdem er im Basel-Achtelfinale an Jan-Lennard Struff gescheitert ist.

De Minaur, der vierte Wien-Halbfinalist, ist der Nutznießer. Der Australier arbeitete sich zwischen Jodar und Djokovic auf den ersten Reserveplatz. Chancen hat auch noch das US-Duo Taylor Fritz und Tommy Paul. Fette Punkte im „Race“ warten nur noch nächste Woche beim ATP-1000-Turnier in Paris.

ATP Finals: Race to Turin

Pos. Name Land Punkte
1. Alexander Zverev Deutschland 9350
2. Jannik Sinner Sexten 7950
3. Carlos Alcaraz Spanien 4800
4. Ben Shelton USA 4530
5. Daniil Medvedev Russland 3860
6. Flavio Cobolli Italien 3690
7. Arthur Fils Frankreich 3525
8. Frances Tiafoe USA 3380
9. Rafael Jodar Spanien 3209
10. Alex de Minaur Australien 3080
11. Novak Djokovic Serbien 2890
12. Taylor Fritz USA 2885

Schlagwörter: Tennis ATP ATP Finals Turin

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