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Mit dem klaren Jahresziel für 2026, bei einem Sechs-Stunden-Lauf noch einmal die magische 60-Kilometer-Marke zu übertreffen, ist Alexander Schnellberger vom SVG Ruhstorf im Spätsommer und Herbst bei drei Ultramarathons binenn sieben Wochen angetreten. Nach zwei harten Belastungsproben belohnte er sich bei den Deutschen Meisterschaften mit einer Punktlandung.
Den Auftakt machte am 30. August der Märchenwald-Ultramarathon im nordhessischen Rauschenberg. Schnellberger entschied sich für die Königsdistanz über 52 Kilometer. Während er bis Kilometer 30 die malerische Strecke noch in vollen Zügen genießen konnte, machten sich auf den weiteren 20 Kilometern die schwindenden Kräfte bemerkbar. Aber Schnellberger kämpfte sich erfolgreich ins Ziel nach 5:45 Stunden.
Rund zwei Wochen später, am 12. September, ging es in München-Moosach beim liebevoll organisierten „Sri Chinmoy Peace-Mile Sechs-Stunden-Lauf“ auf einen 1,6 Kilometer langen Rundkurs. Drei Stunden lang lief alles perfekt nach Plan, ehe Kreislaufprobleme Schnellberger zu einem Wechsel aus Gehen und Laufen zwangen. Dennoch bewältigte er 52,828 Kilometer und sicherte sich damit überraschend den hervorragenden dritten Platz in der Klasse „Senioren I“.
Am vergangenen Samstag folgte der Höhepunkt bei den Deutschen Meisterschaften der DUV im Sechs-Stunden-Lauf in Schwindegg. Mit angepasster Verpflegungsstrategie – eigener Verpflegung und Butterbrot – erwischte Schnellberger einen Sahnetag. Bei optimalen Bedingungen konnte er nahezu ohne Pausen durchlaufen. Die Belohnung für den Trainingsfleiß: Mit 60,888 Kilometern übertraf er sein Ziel bravourös und belegte in der stark besetzten Altersklasse M55 den siebten Rang.
Eingebettet in ein hochklassiges Teilnehmerfeld – unter anderem mit einem M70-Weltrekord (67,665 km) und einer Siegerleistung von 85,614 km – setzte Alexander Schnellberger damit ein Ausrufezeichen unter seine diesjährige Ultra-Saison.
red