Zurück
Der DTB-Präsident spricht von einem "tollen Tag" für Sportdeutschland. Er hofft auch auf positive Effekte für den Breitensport.
Die Erfolge von Alexander Zverev sollen auch den deutschen Tennisnachwuchs beflügeln. „Ich kann mir für die Talente nur wünschen, dass sie die Chance haben, mit Sascha zu reden, mit Sascha auch mal zu trainieren, auch die Intensität seines Trainings zu erleben“, sagte Präsident Dietloff von Arnim vom Deutschen Tennis Bund (DTB) im SID-Interview: „Das kann sich jeder Jugendliche einfach mit Begeisterung angucken und daraus lernen.“
Dass Zverev nach seinen zwei Grand-Slam-Titeln in diesem Jahr seit Montag auch die Nummer eins der Welt ist, soll auch einen positiven Effekt auf den Breitensport in Deutschland haben. Es gebe im Tennis seit fünf Jahren steigende Mitgliedszahlen, sagte von Arnim, „und wir würden uns natürlich sehr wünschen und wir arbeiten hart daran, dass sich dieser Trend auch fortsetzt. Und da ist Sascha ein ganz toller Baustein, auf den man setzen kann.“
Zverev ist der erst zweite Deutsche auf dem Tennis-Thron nach Boris Becker 1991. Nicht nur die Tennisfans, sondern auch die Sportfans könnten diesen Erfolg „mit großer Freude begleiten und auch ein bisschen stolz sein“, sagte von Arnim: „Es ist ein enormer, toller, freudiger Tag für das deutsche Tennis, aber auch für Sportdeutschland.“