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Mit jeder Menge Vorschusslorbeeren war Samuel Mbangula im vergangenen Sommer zu Werder Bremen gewechselt. Der Belgier war den Grün-Weißen satte zehn Millionen Euro wert, mehr Geld hatte Bremen bis dato nur für Davy Klaasen auf den Tisch gelegt.
Die hohen Erwartungen konnte Mbangula jedoch zu keinem Zeitpunkt erfüllen. Erst wurde er falsch eingesetzt und von Trainer Horst Steffen in eine Rolle gezwängt, die er gar nicht spielen konnte, dann hatte Daniel Thioune Probleme mit seinen Leistungen im Training.
So kam es, dass Werder Mbangula kurz vor Transferschluss im Sommer an den FC Bologna auslieh, wobei man mit den Italienern eine Kaufoption in Höhe von 12,5 Millionen Euro vereinbarte. Und der 22-Jährige arbeitet aktuell daran, dass Bologna diese auch zieht.
Gegen die AC Mailand lieferte er am Mittwochabend sein bisheriges Meisterstück ab. Beim 4:2-Auswärtssieg seines Teams traf er gegen die Rossoneri gleich dreifach und versenkte Milan damit quasi im Alleingang.
"Ich kann es eigentlich immer noch nicht glauben, das fühlt sich alles an wie in einem wunderschönen Traum. Das war ohne jeden Zweifel der beste Abend meines ganzen Lebens", erklärte Mbangula in der Mixed Zone.
Mit seinem Hattrick im San Siro erzielte Mbangula im Übrigen so viele Tore wie zuvor in der gesamten letzten Saison für Werder. Noch eine Statistik, die unterstreicht, wie bitter das vergangene Jahr für den Belgier an der Weser verlief.
Macht Mbangula so weiter, dann darf sich Werder im Sommer über eine schöne Finanzspritze freuen – und dann wäre es am Ende ein versöhnliches Ende des Missverständnisses für alle Beteiligten.