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Made in China: Tagger scheiterte erst im Finale
Kein weiterer Meilenstein in der Karriere von Lilli Tagger: Die erst 18-jährige Osttirolerin verpasste in ihrem dritten WTA-Finale ihren zweiten Titel. Im Finale von Guangzhou verlor Österreichs große Zukunftshoffnung gegen die sehr emotionale Britin Harriet Dart mit 6:4, 3:6 und 4:6.
Im Entscheidungssatz gab es eine Break-Orgie - Taggers Aufschlag funktionierte kaum mehr. Für die bereits 30-jährige Dart war es der erste Turniersieg.
Tagger musste zwar hart kämpfen, startete fulminant, ehe ihre 30-jährige Gegnerin doch aufkam. Dennoch war es ein ganz großes Turnier für den Schützling von Francesca Schiavone. Mit dieser Niederlage verpasste Tagger die Rückkehr in die Top 50, aus dem Vorjahr hatte sie ein Endspiel in Jiujiang (ebenfalls China) zu verteidigen. Tagger fühlt sich dennoch wohl in China. Fast: „Nur das heimische Essen fehlt mir aber hier.“
Österreichs Top-Trainer Günter Bresnik traut ihr viel zu: „Sie kann es in die Spitze schaffen.“
Weiter geht es für Tagger beim nächsten WTA-250er-Turnier im indischen Chennai. Dort trifft sie mit der Französin Elsa Jaquemot auf die Nummer zwei des Turniers.
In Brasilien spielt indes Julia Grabher auf. Beim WTA-Challenger in Curitiba bestreitet der Schützling von Bresnik am Sonntag das Endspiel gegen die Französin Alice Tubello. Mit einem Sieg rückt sie wieder nahe der Top 100.
Österreichs große Hoffnung Lilli Tagger musste sich nach gewonnenem ersten Satz im Endspiel von Guangzhou geschlagen geben.
Kein Traumfinale in Wien: Carlos Alcaraz trifft am Sonntag (14 Uhr) nicht auf Alexander Zverev, der dem starken Australier Alex de Minaur in drei Sätzen unterlag.
Das neue Superduo Lucas Miedler und Neil Oberleitner spielen weiterhin in Hochform und stehen im Endspiel der Erste Bank Open. Gegner um 11.30 Uhr (live Servus TV) sind US-Amerikaner. Und in Paris geht's gegen Zverev.
Lilli Tagger schoss in Guangzhou die Spanierin Quevedo ab und steht in ihrem dritten WTA-Finale (Sonntag, 9.30, Sky). Im zweiten Satz machte ihre Gegnerin nur sieben Punkte.
Herwig Straka, Turnierdirektor der Erste Bank Open, spricht über Ticketanfragen, Kapazitätsgrenzen, positive Rückmeldungen der Stars und welche er am liebsten noch nach Wien holen will.