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Ein Biathlon-Star aus Norwegen bereitet sich auf die neue Saison vor. Trotz viermaligem WM-Gold plagen ihn schlimme Selbstzweifel.
Norwegen – Es sind nur noch ein paar Wochen, dann startet die neue Biathlon-Saison endlich mit dem ersten Weltcup-Wochenende im finnischen Kontiolahti. Während sich einige Stars der Branche gerade beim Loop-Festival in München präsentieren, hofft auch die Norwegerin Ingrid Landmark Tandrevold auf einen starken Winter. Die von Selbstzweifeln geplagte Wintersportlerin möchte endlich wieder zur alten Form zurückfinden.
Zwei weniger erfolgreiche Saisons liegen hinter der 30‑Jährigen – und das hat mächtig an ihrem Selbstvertrauen gekratzt. Im Interview mit Biathlon Azzurro sprach Landmark Tandrevold über ihre Zweifel und Hoffnungen. „Es kann manchmal schwierig für einen Sportler sein. Ich kann nur für mich selbst sprechen, aber es war schwer für mich, und manchmal ist es das immer noch“, sagt sie.
Die schwachen Ergebnisse der letzten beiden Jahre haben ihr stark zugesetzt. „Manchmal muss ich hart daran arbeiten, an mich selbst zu glauben“, gesteht sie. Der Support ihrer Familie, ihrer Freunde und auch der Fans bedeutet viel. „Diese Unterstützung ist absolut entscheidend. Sie glauben immer an mich, selbst wenn ich nicht an mich selbst glaube.“
Mit ihrer Hilfe möchte sie Ende November mit einem erfreulichen Resultat in die neue Saison starten. „Ich bin unglaublich dankbar für meine Unterstützer, die an mich glauben und mich in guten wie in schlechten Zeiten anfeuern.“ An Euphorie mangelt es ihr trotz der schwierigen Monate nicht. „Ich bin hochmotiviert und habe das Gefühl, dass ich noch viel zu geben habe.“
Nachdem sie sich zuletzt mit den Folgen eines Zeckenbisses herumschlagen musste, geht sie jetzt mit einer neuen Waffe an den Start. Die Linkshänderin hofft, die tristen Zeiten nun endlich hinter sich lassen zu können. Mit neuem Gewehr und gestärktem Selbstvertrauen will es die viermalige Weltmeisterin schon in ein paar Wochen allen Kritikern zeigen. (is)