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Vanessa Voigt sorgte kürzlich für einen Paukenschlag. Die Biathletin verließ das DSV‑Team. Jetzt spricht sie über die Gründe.
München – Beim Loop-One-Festival der Biathleten in München können kleine und große Fans hautnah verfolgen, welche Stars des beliebtesten deutschen Wintersports schon in starker Form sind. Vanessa Voigt präsentierte sich im ersten Rennen von einer durchwachsenen Seite. An ihrer Saisonvorbereitung soll es nicht gelegen haben, denn diese absolvierte die 29-Jährige abseits des DSV-Teams.
Als der temporäre Abschied von der Mannschaft publik wurde, trauten viele Fans ihren Augen nicht. Die Entscheidung, sich ohne ihr Team, das zuletzt in Raumsau intensive Trainingstage absolvierte, auf den Winter vorzubereiten, erklärte Voigt am Rande des Loop-One-Festivals. Ihre klare Ansage: „Es wurde, glaube ich, heißer gekocht, als es letztendlich ist.“
Voigt erklärt, wie ihr aktuelles Training ohne Team abläuft. „Ich mache ganz normal mein Training wie jede andere auch. Ob ich jetzt im Lehrgang dabei bin oder nicht, das interessiert glaube ich kaum jemanden. Ich habe mein Team für mich aufgestellt und habe ein gutes Setup für mich gefunden. Ich bin jetzt bereit, die letzten Wochen der Vorbereitung mit sehr viel Motivation zu machen.“
In Oberhof, wo die Skijägerin ihren Stützpunkt hat, hat Voigt einen persönlichen Ansprechpartner. Sie unterstreicht: „Ich fahre jetzt auch noch einmal in die Höhe und mache noch einmal einen Höhenblock für mich, weil es die letzten Jahre sehr gut funktioniert hat.“ Die Messlatte für die kommende Saison liegt hoch, denn 2025/26 war Voigt die beste deutsche Biathletin im Weltcup.
Am Ende reichte es zu einem 14. Platz. Bei Olympia gewann Voigt Bronze mit der Mixed-Staffel und belegte im Einzel den unglücklichen vierten Rang. Das Loop-One-Festival hingegen brachte an Tag eins erst einmal eine Enttäuschung. Mit fünf Schießfehlern kam Voigt am Ende als 13. ins Ziel. Ehe der Weltcup im finnischen Kontiolahti losgeht, ist also noch viel zu tun. (is)