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Wahnsinn in der 2. Liga: Spieler trifft aus 51,6 Metern!
Tim Civeja (r.) feierte sein unglaubliches Tor, war am Ende aber dennoch enttäuscht. IMAGO/Teresa Kroeger/RHR-FOTO
Tim Civeja (r.) feierte sein unglaubliches Tor, war am Ende aber dennoch enttäuscht.
IMAGO/Teresa Kroeger/RHR-FOTO

Von der Mittellinie ins Tor! KSC-Profi Tim Civeja gelingt gegen Bochum ein unglaublicher Treffer. Doch das Zweitliga-Spektakel hat noch eine bittere Wendung.

Was für ein unfassbares Tor! KSC-Profi Tim Civeja trifft gegen Bochum fast von der Mittellinie und düpiert den gegnerischen Torhüter. Doch das spektakuläre Kunststück reicht am Ende nicht zum Sieg.

Dieses Tor hat das Zeug zum Treffer des Jahres! Beim Zweitliga-Spiel zwischen dem VfL Bochum und dem Karlsruher SC sorgte Tim Civeja am Sonntag für einen echten Fußball-Wahnsinn. Der 24-Jährige traf aus sage und schreibe 51,6 Metern ins Bochumer Tor! Doch trotz des Traumtreffers musste sich der KSC in einem spektakulären Spiel am Ende mit 2:3 (1:1) geschlagen geben.

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Es lief die 50. Minute, als Civeja in der eigenen Hälfte an den Ball kam. Der Mittelfeldspieler machte ein paar Schritte, blickte nach vorn – und fasste sich ein Herz. Aus mehr als 50 Metern zog er einfach ab. Bochums Torhüter Timo Horn stand weit vor seinem Kasten und wurde von dem Distanzschuss völlig überrascht. Der Ball landete im Netz, Karlsruhe führte plötzlich mit 2:1.

KSC-Profi Civeja erzielt Traumtor von der Mittellinie

Ein Treffer, wie man ihn selbst im Profifußball fast nie zu sehen bekommt. Für Civeja war es das zweite Tor innerhalb von acht Tagen. Am vergangenen Spieltag hatte der Mittelfeldspieler beim 2:1-Erfolg gegen den 1. FC Heidenheim getroffen. Nun setzte er mit seinem spektakulären Schuss aus der eigenen Hälfte einen drauf.

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Dabei hatte sich schon vor dem Seitenwechsel angedeutet, dass die Zuschauer im Bochumer Ruhrstadion an diesem Nachmittag einiges geboten bekommen würden. Bereits in der sechsten Minute brachte Christian Rasmussen die Gastgeber mit einem sehenswerten Distanzschuss in Führung. Nur zwei Minuten später antwortete Kevin Wiethaup für den KSC – ebenfalls mit einem Traumtor aus der Ferne.

Bochum dreht spektakuläres Spiel gegen Karlsruhe

Doch der Höhepunkt sollte erst nach der Pause folgen. Civejas Schuss aus 51,6 Metern war nicht nur das spektakulärste Tor der Partie, sondern brachte Karlsruhe auch erstmals in Führung. Lange hielt der Jubel bei den Gästen allerdings nicht an.

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Nur drei Minuten später war Bochums Philipp Hofmann zur Stelle und erzielte gegen seinen früheren Verein den 2:2‑Ausgleich. Anschließend blieb das Spiel umkämpft, ehe Hofmann in der Nachspielzeit (90.+2) erneut zuschlug und den VfL mit seinem zweiten Treffer doch noch zum Sieg schoss.

Für Bochum war es der erste Heimsieg der Saison und bereits der dritte Pflichtspielerfolg in Serie. Die Mannschaft von Trainer Uwe Rösler kletterte damit auf Tabellenplatz acht, während der Karlsruher SC auf Rang 16 abrutschte.

Für Civeja blieb trotz der bitteren Niederlage immerhin ein ganz besonderer Moment: Sein Treffer aus 51,6 Metern dürfte zu den heißesten Kandidaten für das Tor des Jahres gehören. (fa/sid)

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