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LASK schreibt Geschichte: 4:0 vs. Slovan Bratislava stellt Rekord ein

Der LASK feiert in seiner Debüt-Saison in der Champions League mit dem vollauf verdienten 4:0 gegen ŠK Slovan Bratislava nicht nur seinen zweiten Sieg in der Ligaphase, den ersten daheim, sondern stellt damit einen Rekord für österreichische Klubs ein. Einen Sieg mit vier Toren Unterschied hatte zuvor nur der FC Salzburg geschafft. In der Tabelle liegen die Linzer vor den Mittwochpartien mit sechs Punkten auf Rang 15, vor Atlético Madrid. Die Linzer schreiben damit österreichische Fußballgeschichte. Dazu kommen Einnahmen von bereits 22,82 Millionen Euro. Am 24. November wartet mit FK Bodø/Glimt der nächste Gegner.

Kapitän Sascha Horvath, Torschütze Robert Ljubičić und die LASKler lieferten eine herausragende Leistung und drehten auf.

Platz 15 vor Atlético / 22,82 Millionen Euro Einnahmen

Die Linzer Athletiker sorgten bei ihrer Galavorstellung beim 4:0-Heimsieg, der ob der zahlreichen Torchancen sogar noch höher ausfallen konnte, gegen Tabellen-Schlusslicht ŠK Slovan Bratislava um den Ex-LASKler Kevin Wimmer nicht nur vom Resultat her für Aufsehen.

Auch in der Tabelle der Ligaphase der Königsklasse haben die Linzer internationale Schwergewichte hinter sich gelassen. Sechs Punkte bedeuten aktuell Rang 15. Vor Atlético Madrid (4) und Napoli (3), die allerdings heute Abend noch im Einsatz des vierten Spieltages sind.

Auch finanziell lohnt sich der Auftritt für den österreichischen Doublegewinner. Die Startprämie beträgt 18,62 Millionen Euro. Dazu kommen die bisherigen beiden Siegesprämien zu je 2,1 Millionen Euro. Damit stehen die Einnahmen des LASK bereits bei 22,82 Millionen Euro.

Nur Salzburg war bisher so deutlich

Wie selten ein solcher Erfolg ist, zeigt der Blick in die Geschichte. Seit der Einführung des Bewerbs in der Saison 1992/93 haben österreichische Klubs insgesamt 100 Spiele in der Champions League absolviert.

Einen Sieg mit vier Toren Unterschied feierte davor nur der FC Salzburg. Die Roten Bullen besiegten am 17. September 2019 den belgischen Vertreter KRC Genk dank Triplepacker Erling Haaland mit 6:2 (5:1). Mit dem 4:0 gegen Slovan reiht sich der LASK nun in diesen exklusiven Kreis ein.

Auf Zeit spielen brauchte die Elf von Erfolgstrainer Didi Kühbauer gestern Abend wahrlich nicht. Eher war der überforderte slowakische Serienmeister um LASK-Eigengewächs Kevin Wimmer wohl froh, als die Partie beendet war. Mit dem 0:4 waren die Gäste gegen spielfreudige Linzer noch gut bedient.

Vier Treffer bleiben eine Seltenheit

Auch wenn der slowakische Serienmeister es den Linzern leicht machte und im Bewerb zum Punktelieferant mutiert, vier Tore in einem Champions-League-Spiel gelangen österreichischen Teams nur selten. Die Salzburger bezwangen Genk damals im selben Jahr auswärts mit 4:1. Davor war das nur der Wiener Austria gelungen. Die Veilchen schlugen Zenit St. Petersburg 2013 ebenfalls mit 4:1. Nun steht auch der LASK in dieser Liste.

Die Chance für die K.o-Runde lebt für die Linzer mehr denn je. Am 24. November geht es auswärts auf Kunstrasen gegen Bodø/Glimt, die Sensationswikinger aus Norwegen. Am 9. Dezember geht es auf der Linzer Gugl gegen Fenerbahçe, ehe im Jänner die finalen Duelle gegen "Henkelpott"-Rekordgewinner Real Madrid und das Heimspiel gegen den ebenfalls ruhmreichen FC Porto, der zweimal den Bewerb (einmal den Vorgänger Europapokal der Landesmeister) gewann.

Fotocredit: Harry Dostal/www.sport-bilder.at

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