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Zum Auftakt in die zehnte Bundesliga-Saison für die Schützen von Eichenlaub Saltendorf gab es im Oberpfalzderby gegen Gemütlichkeit Luckenpaint einen klaren 4:1-Sieg. Am zweiten Wettkampftag mussten sie sich dem Gastgeber SSV RWS Fürth mit 2:3 geschlagen geben.
Wie im Vorjahr kam es gleich beim ersten Wettkampf der Saison zum Nachbarschaftsderby zwischen Eichenlaub Saltendorf und Gemütlichkeit Luckenpaint. Das deutliche 5:0 damals deutete schon an, wo die Reise im weiteren Verlauf hingehen würde. Die Saltendorfer setzten sich in oberen Tabellenhälfte fest, während Luckenpaint in der Relegation noch den Klassenerhalt sicherte. An der Favoritenrolle hatte sich mit Blick auf die Kaderzusammensetzung nichts geändert.
Auf Saltendorfer Seite schenkte Trainer Robert Senft den beiden Nachwuchskräften Ramona Lorenz und Anna Haberhauer auf Position vier und fünf das Vertrauen. Mit jeweils 396 Ringen und deutlichem Vorsprung (Lorenz gegen Isabell Prokorny 389 und Haberhauer gegen Sara-Marie Hauner 391) war ihre Punktgewinne zu keinem Zeitpunkt in Gefahr und bestätigten die guten Trainingseindrücke.
Überzeugend trat auch Andi Preis gegen Noah Ruland auf. Seinen Vorsprung aus der ersten Serie nutzte er zur Führung und ließ seinen Gegner keine Chance zur Aufholjagd. Mit 398:396 sicherte er den dritten Mannschaftspunkt. Ebenfalls 398 Ringe erzielte auch Saltendorfs Nummer zwei, Sarah Morgot. Auch sie beherrschte mit ihrer schnellen Schussfolge von Beginn an ihren Kontrahenten Alexander Karlon mit 394 Ringen.
Auf der Spitzenposition kam es zum internationalen Aufeinandertreffen zwischen Saltendorfs US-Amerikanerin Mary Tucker und der Schweizerin Muriel Züger. Den besseren Start erwischte die Schweizerin, doch Tucker konterte und ging auf der Schlussgerade in Führung, die sie aber mit dem letzten Schuss nicht halten konnte. Das folgende Stechen entschied die Schweizerin im dritten Stechschuss für sich.
In der Sonntagspartie gegen die Gastgeber SSG RWS Fürth rechneten sich die Saltendorfer durchaus etwas aus, auch wenn die Fürther als letztjähriger Finalteilnehmer zu den Topteams zu zählen sind. Mit zwei Veränderungen wollte Trainer Senft mehr Erfahrung ins Team bringen. Auf der „Fünf“ rutschte Sabrina Hößl ins Team, die es gegen die ebenfalls sehr schnell schießende Franziska Strasser auf Fürths Seite zu tun bekam. Den leichten Rückstand aus der ersten Serie holte Hößl nicht mehr auf, auch weil Strasser in der zweiten Hälfte fehlerlos blieb. Mit 395:398 ging der Punkt an Fürth. Stark kämpfen musste wieder Andreas Preis, diesmal auf der „Vier“ gegen Dominik Fischer. Die anfängliche Führung von Preis glich Fischer gegen Mitte der Zeit zwar aus, aber Preis blieb hintenheraus fehlerfrei und nahm mit 396:393 den Punkt mit.
Schwieriger hatte es Sahra Morgott auf der „Drei“ gegen die Kaderschützin Teresa Schnell. Morgott leistete sich in der ersten Hälfte einen Rückstand. Trotz ihrer schnellen Serie mit 396 Ringen konnte sie keinen Druck auf ihre Gegnerin aufbauen, die völlig unbeeindruckt 399 Ringe erzielte.
Auf der „Zwei“ kam Vanessa Gleißner ins Team. Gegen die junge Alyssa Ott konnte sie einen leichten Rückstand aus der zweiten Serie nicht mehr aufholen und gab mit 397:398 Ringen den Punkt an Ott ab.
In der Spitzenpaarung wollte Mary Tucker ihren Shootout Niederlage vom Vortag vergessen machen. Gegen Fürths Nummer eins, Xenia Mund, lag sie bis zur dritten Serie knapp vorne. Mund beendete mit 397 Ringen. Tucker machte es spannend, konnte aber mit 398 Ringen ihren Vorsprung verwalten und den zweiten Einzelpunkt sichern.
„Mit dem einen Sieg stehen wir voll im Soll. Vor allem freut es uns, dass wir mit 1985 und 1982 Gesamtringen eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung zeigten. Wenn wir auf diesem Niveau weitermachen, werden wir hoffentlich wieder ans obere Tabellendrittel andocken können“, fasst Teamleiter Uwe Wachter den Saisonstart zusammen.
Weiter geht es in der Bundesliga erst 7. und 8. November. Dann laden die Schützen von Eichenlaub Saltendorf zu ihrem Heimkämpfen in die Sporthalle nach Teublitz ein. Gegner werden der letztjährige Ligameister Bund München und die FSG Kempten sein.