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Aksel Lund Svindal kehrt in den Ski-Weltcup zurück. Der zweimalige Olympiasieger übernimmt eine neue Aufgabe im norwegischen Alpin-Team.
Der norwegische Skiverband verstärkt seinen Trainerstab mit einem prominenten Namen. Aksel Lund Svindal soll seine langjährige Erfahrung aus dem internationalen Spitzensport künftig in die Arbeit der Mannschaft einbringen. Für den zweimaligen Olympiasieger bedeutet das eine neue Aufgabe in jenem Sport, in dem er selbst jahrelang zu den Besten der Welt gehörte.
„Ich war ja selbst über viele Jahre Teil einer solchen Mannschaft“, erzählte Lund Svindal im norwegischen Rundfunk NRK, „und es ist ja sicher nicht schlecht, ein bisschen Erfahrung zu haben.“ Der Norweger prägte den alpinen Skisport über viele Jahre und gehörte zu den erfolgreichsten Rennläufern seiner Generation. Bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver gewann er Gold im Super-G. Acht Jahre später triumphierte er bei den Spielen in Pyeongchang auch mit Gold in der Abfahrt.
Auch abseits seiner eigenen Karriere sammelte Svindal Erfahrungen in der Betreuung von Spitzenathleten. Zuletzt arbeitete er mit Lindsey Vonn zusammen und begleitete die US-Amerikanerin bei ihrer Rückkehr in den Ski-Weltcup. Im Frühjahr machten beide jedoch öffentlich, dass sie ihre gemeinsame Arbeit nicht weiterführen werden. Nun wartet auf den Norweger mit seiner neuen Aufgabe eine andere Herausforderung.
Die Verantwortlichen in Norwegen setzen dabei vor allem auf Svindals analytische Fähigkeiten. „Aksel ist ein guter Analytiker, das hat er als Athlet und als Trainer von Lindsey bewiesen. Wir schätzen uns glücklich, ihn dabei zu haben“, lautet die Einschätzung von Norwegens Alpinchef Claus Ryste. Seine Erfahrungen aus der eigenen Laufbahn und der Zusammenarbeit mit Vonn sollen nun auch in die Arbeit der Mannschaft einfließen. Die Ski-Ikone wird sich im Team vornehmlich um die Techniker kümmern.
Beim Weltcup-Auftakt in Sölden rückt Svindal erstmals in seiner neuen Funktion in den Fokus. Ob der frühere Spitzenfahrer seine Erfahrung gewinnbringend in die Arbeit des norwegischen Teams einbringen kann, wird sich im Verlauf der Saison zeigen. Entscheidend ist, ob die Zusammenarbeit auch auf der Piste Früchte trägt und Norwegens Athleten im Kampf um die Spitzenplätze weiterbringt. (cm)