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In einer Zeit der Stars in der Tennis-Szene gewinnt Stan Wawrinka drei Grand-Slam-Titel. Mit 41 Jahren ist nun Schluss für den Schweizer.
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Nach dem letzten Spiel seiner eindrucksvollen Tennis-Karriere ließ sich Stan Wawrinka noch einmal gebührend feiern. Bei seinem Heim-Turnier in Basel verlor der 41-Jährige zwar in der ersten Runde gegen den Tschechen Jiri Lehecka mit 5:7, 6:7 (2:7), die Ovationen gehörten aber noch einmal Wawrinka. Mit einigen La-Ola-Wellen in der vollen Basler St. Jakobshalle verabschiedete er sich nach 985 Spielen auf der ATP-Tour in die Tennis-Rente.
"Es war ein perfekter Abschied in der Schweiz", sagte Wawrinka nach seinem letzten Auftritt. Zu den Klängen von Tina Turners "Simply the best" drehte der Schweizer am Dienstagabend noch eine letzte Ehrenrunde.
Wawrinka gewann in seiner Karriere drei Grand-Slam-Turniere. Er triumphierte 2014 bei den Australian Open, 2015 bei den French Open und 2016 bei den US Open. Und das zu einer Zeit, in der die Superstars Roger Federer, Rafael Nadal, Novak Djokovic und Andy Murray die Grand-Slam-Titel eigentlich unter sich aufteilten.
Bei dem mit 2,584 Millionen Euro dotierten Hallenturnier hatte der an Nummer eins gesetzte US-Amerikaner Ben Shelton viel Mühe, sich in der ersten Runde durchzusetzen. Er gewann gegen seinen Landsmann Aleksandar Kovacevic erst nach drei hartumkämpften Sätzen, die alle im Tiebreak entschieden wurden, mit 6:7 (4:7), 7:6 (7:3), 7:6 (7:4).
Das deutsche Erstrundenduell in Basel gewann Jan-Lennard Struff (Warstein) gegen Yannick Hanfmann (Weinheim) 6:4, 6:3. Der frühere Weltranglistenerste Novak Djokovic (Serbien) schlug Ugo Humbert (Frankreich) nach spannendem Match 4:6, 6:3, 6:4.