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Nico Hülkenberg erlebt beim Formel-1-Wochenende in Austin eine kuriose Überraschung: Teamkollege Gabriel Bortoleto zieht ihm vor vielen Fans die Hose herunter.
Austin – Damit hatte Nico Hülkenberg wohl nicht gerechnet. Eigentlich wollte der deutsche Formel-1-Pilot beim Großen Preis der USA gemeinsam mit seinem Audi-Teamkollegen Gabriel Bortoleto die Fans begrüßen. Doch der Brasilianer hatte wohl andere Pläne: Vor den Augen der vielen Zuschauer zog er Hülkenberg kurz entschlossen die Hose herunter.
Die kuriose Szene entstand schon am Freitag (23. Oktober) bei einem Fan-Auftritt am Circuit of The Americas in Austin. Auf Videos, die im Anschluss in den sozialen Medien die Runde machten, ist zu sehen, wie sich die beiden Audi-Fahrer auf den Weg zur Bühne machen. Bortoleto nähert sich seinem Teamkollegen von hinten und zieht plötzlich an seiner Hose.
Die Zuschauer reagieren mit lautem Jubel und Gelächter. Hülkenberg scheint von der Aktion am Anfang überrascht, lässt sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen. Der 39-Jährige lacht, zieht seine Hose wieder hoch und setzt seinen Auftritt fort. Hülkenberg und der 22-jährige Bortoleto fahren seit der Saison 2025 gemeinsam für denselben Rennstall. Damals ging das Team noch unter dem Namen Sauber an den Start, seit diesem Jahr tritt es als Audi-Werksteam in der Formel 1 an.
Für Hülkenberg war es nicht der einzige ungewöhnliche Auftritt abseits der Rennstrecke: Vorher hatte der Deutsche die Stadt Austin bei einer Joggingrunde mit Zehnkampf-Star Leo Neugebauer erkundet. Audi kommentierte die Bilder auf Instagram scherzhaft mit „Wir hoffen, Gabi ist nicht eifersüchtig“. Gemeint war Bortoleto.
Dass sich die beiden Rennfahrer gut verstehen, zeigte sich am Rennwochenende in Austin auch auf sportlicher Ebene. Im Qualifying unterstützte Bortoleto seinen deutschen Teamkollegen mit Windschatten, um ihm den Einzug in den letzten Abschnitt der Zeitenjagd zu ermöglichen. Hülkenberg verpasste das Q3 trotzdem am Ende knapp.
Für den Brasilianer selbst war das Wochenende unabhängig davon mit Schwierigkeiten verbunden. Weil an seinem Auto mehr Antriebsteile als erlaubt eingesetzt wurden, musste er eine Startplatzstrafe hinnehmen und vom Ende des Feldes beginnen. Auch Hülkenberg blieb beim Großen Preis der USA ohne WM-Punkte. Der Deutsche belegte am Sonntag den elften Platz. (luh)