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Bereits seit dem Eintritt der Franchise in die MLS vor drei Jahren ist Roman Bürki bei St. Louis City an Bord. Dem mittlerweile 35-jährigen Goalie und Captain winkt nun erstmals ein Titel: In der Nacht auf Donnerstag bestreitet St. Louis den Final des US Open Cups gegen Columbus Crew.
«Das wäre natürlich etwas sehr Spezielles. Wir werden alles daran setzen, dass wir es schaffen», sagt der Münsinger. Der Cupsieg würde St. Louis auch die Teilnahme am Concacaf Champions Cup, der nordamerikanischen Champions League, sichern. Columbus belegt in der Eastern Conference momentan den 11. Platz, während in der Western Conference nur Vancouver besser klassiert ist als St. Louis. Die Vorzeichen sind also gut.
Während Roman Bürki ein Meistertitel in seiner Karriere bisher verwehrt blieb, hat er in Cup-Wettbewerben schon mehrere Erfolge vorzuweisen. 2013 holte er mit GC die Sandoz-Trophäe, 2017 und 2021 gewann er mit Dortmund den DFB-Pokal.
Nach einem schlechten Saisonstart hat sich Bürkis Team in der Meisterschaft seit Mai stark gesteigert, eine Serie von 19 Spielen ohne Niederlage hingelegt und damit zum zweiten Mal in der kurzen Klubgeschichte die MLS-Playoffs erreicht. «Unser Anspruch ist natürlich schon, dort nicht gleich in der ersten Runde auszuscheiden», erklärt Bürki.