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Der 25-jährige Owono war am Montag in der Nachspielzeit des spanischen Zweitligaspiels beim CD Teneriffa mit dem Stürmer zusammengestoßen. Der 30-jährige de Miguel erlitt dabei Kopfverletzungen und einen Herzstillstand und starb am Dienstagmorgen in einem Krankenhaus der Kanaren-Insel.
„Es fällt mir schwer, Worte zu finden, und es ist für mich sehr schwierig, das Geschehene überhaupt zu begreifen. Der Verlust von Jesus schmerzt mich unendlich“, schrieb Owono. Seine Gedanken seien bei de Miguel, dessen Familie und allen Menschen, die ihn geliebt hätten.
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— FC Andorra (@fcandorra) 4. November 2026
Er sei sich darüber im Klaren, so der Nationaltorwart von Äquatorialguinea weiter, dass es noch viele Fragen zu klären gebe. Er werde sich allem, was auf ihn zukommt, „mit größtem Respekt stellen“. „Aber im Moment kann ich offen gesagt an nichts anderes denken als an Jesus und den Schmerz, den wir alle erleben. Ruhe in Frieden, Jesus“, heißt es in der Erklärung.
Gegen Owono nahm die Mordkommission der spanischen Nationalpolizei Ermittlungen auf, der Nachrichtenagentur AP zufolge wegen möglichen fahrlässigen Totschlags.
Mit einer Gedenkfeier nimmt Miguels Club CD Teneriffa am Samstag Abschied von seinem verstorbenen Spieler. Zu der Messe können alle Anhänger des Vereins ins Heliodoro-Rodriguez-Lopez-Stadion kommen, wie der Verein mitteilte. Zuvor werde die erste Mannschaft gemeinsam mit dem Trainerstab und der Vereinsführung an der Beisetzung von de Miguel teilnehmen. Diese findet laut Medienberichten am Donnerstag in Navahermosa (Toledo) statt.
Wie Rayco Garcia, Mehrheitsaktionär des Vereins, mitgeteilt hatte, soll der Leichnam von de Miguel bis spätestens Donnerstag auf Wunsch der Familie auf das spanische Festland nach Navahermosa überführt werden. Der kleine zentralspanische Ort, die Heimatgemeinde der Familie, liegt knapp 130 km von Madrid entfernt. Die Bürgermeisterin rief nach dem tragischen Tod des Fußballers eine dreitägige Trauerzeit aus und ließ die Fahnen auf halbmast setzen.
Die Familie von de Miguel bat laut Verein „von Herzen darum, ihre Privatsphäre in dieser schrecklichen Zeit uneingeschränkt zu respektieren“. De Miguel hinterlässt seine Partnerin Maria und die gemeinsame Tochter Carla, die im Juni 2025 geboren wurde.
Teneriffa veranlasste außerdem eine offizielle sechstägige Trauerzeit, sämtliche Aktivitäten des Vereins, seiner Frauen-Mannschaft und des Nachwuchsbereichs wurden ausgesetzt. Nachdem schon sämtliche für Dienstag, Mittwoch und Donnerstag geplante Cuppartien im Männer- und Frauen-Fußball verschoben wurden, soll auch die Ligapartie von Teneriffa am Samstag gegen Granada zu einem späteren Termin stattfinden. Andorra beantragte eine Verschiebung des für Sonntag geplanten Spiels gegen RCD Mallorca.