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"Ich habe es direkt Malek erzählt": Jürgen Klopp sprach mit Said El Mala auch über dessen Bruder
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Während Said El Mala erneut für die deutsche Nationalmannschaft nominiert wurde, gelang Bruder Malek kürzlich das erste Bundesliga-Tor. Eine Story, die auch Bundestrainer Jürgen Klopp bewegt.

Im Sky-Interview auf Klopps Anruf zur Nominierung angesprochen, verriet El Mala: "Er sagt, dass du wieder dabei bist und dann kommen meist noch ein, zwei andere Storys dazu. Diesmal hat er mir gesagt, dass es ihn gefreut hat, dass mein Bruder rein kam und ein Tor gemacht hat. Dass ihn das gefreut hat, wie wir zusammen gejubelt haben."

Malek El Mala, knapp eineinhalb Jahre älter als der 20-jährige Said, hatte am vergangenen Wochenende sein Bundesligadebüt für den 1. FC Köln gegeben und im Spiel bei Union Berlin prompt kurz nach seiner Einwechslung ein wichtiges Tor erzielt, zum 1:1-Endstand getroffen. "Das ist auch was Schönes und nicht selbstverständlich", sagte Said El Mala, längst Leistungsträger beim FC, über Klopps Worte zu dem besonderen familiären Ereignis.

Said El Mala überbrachte Klopps Botschaft sofort Bruder Malek

"Ich habe es direkt Malek erzählt, der hat sich auch sehr gefreut", gab der Offensivspieler Klopps Botschaft sofort weiter. El Mala war schon vor rund einem Jahr im November 2025 noch von Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann erstmals in die A-Nationalmannschaft berufen worden, kam damals allerdings noch nicht zum Einsatz. Auch die WM verpasste der Kölner, bei den ersten Länderspielen nach der WM war er Teil des zweiten Teils des 44 Mann starken XXL-Kaders von Klopp, der im Anschluss an die verkorkste Weltmeisterschaft von Nagelsmann übernommen hatte.

Beim 2:0 gegen Serbien Anfang Oktober kam El Mala schließlich zu seinem Länderspieldebüt, wurde zur zweiten Halbzeit eingewechselt. Auch beim 0:0 in Griechenland brachte Klopp ihn als Joker, nun holte der Bundestrainer den Dribbler auch in seinen zweiten, mit 24 Akteuren deutlich kleineren Kader.

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Die Brüder El Mala waren 2025 gemeinsam von Drittligist Viktoria Köln zum FC gewechselt. Während Said auf Anhieb wichtiger Teil der Bundesligamannschaft war, spielte Malek bis dato zumeist für das B-Team in der Regionalliga West. Mit starken Leistungen dort verdiente sich der 21-jährige Mittelstürmer nun seinen ersten Einsatz bei den Profis, schon in den beiden Pflichtspielen vor der Ligapartie bei Union hatte er zum Aufgebot der Kölner gezählt.

Eintracht Frankfurt v 1. FC Köln - Bundesliga 2026/27

Ein ganz besonderer Sonntag für die Familie El Mala

Nach dem ganz besonderen vergangenen Sonntag in Berlin inklusive Tor von Malek El Mala seien die Eltern "sehr, sehr stolz" gewesen, verriet Said. "Als wir einen Tag später Facetime gemacht haben, hatte meine Mama keine Stimme mehr. Ich glaube, sie hat im Stadion sogar geweint." Er glaube, die Familie auf der Tribüne an der Alten Försterei habe sich "noch zehnmal mehr gefreut als ich auf dem Platz."

Said El Mala kam diese Saison bisher wettbewerbsübergreifend in neun Einsätzen auf vier Tore für den FC, bei dem er nach langen Wechselspekulationen im Sommer einen neuen, bis 2031 datierten Vertrag unterschrieben hatte. Neben den eigenen Treffern lieferte er 2026/27 auch schon einen Assist.

📝Bio: Aufgewachsen in der Nähe des schönen Trier, der ältesten Stadt Deutschlands. Machte nach meinem Germanistik-Studium ein Praktikum bei GOAL und stellte mich zumindest so gut an, dass ich wenig später in München mein Volontariat machen durfte. Seit 2017 nun schon Redakteur bei GOAL und SPOX.

⚽Wie ich zum Fußball gekommen bin:

So weit ich mich erinnern kann, war der junge Lars Ricken Mitte der 90er Jahre der erste Held meiner Kindheit. Dass Deutschland beim ersten großen Turnier, das ich bewusst miterlebte, 1996 Europameister wurde, tat dann das Übrige und seither ließ mich der Fußball nicht mehr los.

🎯 Beschäftigt sich in seiner Arbeit vor allem mit:

  • Recherchieren und Schreiben von News (v.a. Transfernews)

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🌟Meine liebsten Fußball-Momente:

Oliver Bierhoffs Golden Goal im EM-Finale 1996, Mario Götzes Siegtor im WM-Finale 2014. Und weniger offensichtlich, aber umso bedeutsamer: Als Siebenjähriger im Stadion mitzuerleben, wie unsere Eintracht aus Trier im DFB-Pokal zuerst den amtierenden UEFA-Cup-Sieger Schalke und dann auch noch den amtierenden Champions-League-Sieger Borussia Dortmund raus kegelte.

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