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Gregor Kobel: Es dauerte, bis der BVB-Torhüter richtig etwas zu tun bekam. Dann schossen ihn die Elversberger langsam warm, zielten aber meist mehr oder weniger zentral. Unmittelbar vor dem 1:0 für den BVB verhinderte er per Fußabwehr einen Rückstand. Machtlos beim Gegentor.
Note: 2,5
Joane Gadou (bis 67.): Wie schon gegen den FC Bayern war er wieder als Rechtsverteidiger gefordert. Die Gegner hatten dieses Mal weniger große Namen, bereiteten ihm aber doch einige Schwierigkeiten. Maurice Krattenmacher etwa vernatzte ihn böse an der Torauslinie (15.). Bekam die Dinge dank seiner unglaublichen Athletik dennoch immer geregelt. Nach vorne setzte er keine Impulse.
Note: 4,0
Waldemar Anton: Anfangs ein sehr sicherer Rückhalt mit beeindruckender Passquote von 97 Prozent. Als Elversberg zum Ende den Druck erhöhte, wackelte auch er gelegentlich – zum Beispiel tunnelte ihn Ex-Borusse Cole Campbell einmal und sorgte für gehörig Gefahr.
Note: 3,0
Nico Schlotterbeck: Hatte im Aufbauspiel deutlich mehr Streuung als Anton und deutlich mehr, als man von ihm kennt. Folgen hatte das nicht. Gegen den Ball meist, aber auch nicht uneingeschränkt auf der Höhe.
Note: 3,5
Daniel Svensson: Der Linksverteidiger hatte in der 20. Minute großes Glück, als seine zwar unbeabsichtigte, aber dennoch folgenschwere Grätsche gegen Pinckert ganz ohne Karte blieb – mindestens Gelb wäre angemessen gewesen. Bewies in der 29. Minute, warum Trainer Kovac stets von seiner Fußballintelligenz schwärmt: Legte den Ball erst nach außen ab und ließ die Hereingabe dann durch zum besser postierten Nmecha. Aber von derlei Szenen gab es viel zu wenig.
Note: 3,5
Joey Veerman: War mal wieder Dreh- uind Angelpunkt des Dortmunder Spiels und bereitete das Führungstor mit einem präzisen langen Pass vor. Schaffte es aber wie die Kollegen in der Schlussphase nicht mehr, das Spiel zu ordnen.
Note: 3,0
Konstantinos Karetsas (bis 67.): Endlich stand der junge Grieche nach seinen Verletzungsproblemen wieder in der Startelf. Zeigte sich ballsicher und dynamisch, zog immer wieder nach innen – aber darauf waren die Elversberger hervorragend eingestellt, Gefahr kam so kaum auf. Hatte dennoch gute Szenen, bereitete etwa Silvas gute Chance vor (49.).
Note: 3,0
Jobe Bellingham (bis 86.): Der Engländer war erneut sehr viel unterwegs zwischen den Strafräumen, allzu viel Ertrag aber brachte das nicht. Hätte die Führung erzielen können, seine Direktabnahme aber flog knapp vorbei. Gegen Ende mit einigen wichtigen Abwehraktionen am und im eigenen Strafraum.
Note: 3,0
Felix Nmecha: Der Nationalspieler ist bislang nicht so richtig angekommen in der Saison. Gegen Elversberg war er nun mit zwei wunderschönen Toren der Matchwinner. Defensiv allerdings wenig zupackend, ließ in seinem Rücken immer wieder Räume.
Note: 2,0
Carney Chukwuemeka (bis 33.): Lief erneut in der Startelf auf, dieses Mal auf dem linken Flügel. Machte das ordentlich, sorgte mit seinen teils unorthodoxen Aktionen immer wieder für Gefahr, brachte aber die letzte Aktion nicht ins Ziel. Bitter: Schon nach 33 Minuten musste er verletzt ausgewechselt werden.
Note: 3,0
Fabio Silva (bis 86.): Ersetzte den verletzt fehlenden Guirassy. Schaffensnachweis nach anderthalb Minuten: zwei Abseitspfiffe. Erarbeitete sich danach einige gute Chancen, die er aber nicht nutzte. Sah gut, dass Kristof weit vor seinem Tor stand, schoss aber knapp vorbei (16.). Hätte später treffen müssen, setzte den Abpraller aber neben das Tor (29.). Positiv: Er bereitete das 1:0 blitzsauber vor (55.).
Note: 3,0
Maximilian Beier (ab 33.): Kam für den verletzten Chukwuemeka. Bereitete das 2:0 vor, ansonsten aber war das ein überaus unauffälliger Auftritt. Note: 4,0
Ramy Bensebaini (ab 67.): Kam für Karetsas und bleibt wegen der zu geringen Spielzeit ohne Note.
Julian Ryerson (ab 67.): Kam für Gadou. Ohne Note
Marcel Sabitzer (ab 86.): Kam für Bellingham. Ohne Note
Ethan Nwaneri (ab 86.): Kam für Silva. Ohne Note