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Lange sah es nach einem normalen Nachmittag in der Eredivisie aus. Die PSV Eindhoven war bei ADO Den Haag zu Gast und deramtierende Meister ging im Laufe der ersten Hälfte durch Sven Minjans in Front. So weit alles wie immer. Als der Torschütze jedoch noch vor der Pause mit Gelb-Rot vom Platz flog, sollte sich das Spiel drehen. Die bis dahin sieglosen Gastgeber witterten ihre Chance und schlugen zu. Erst traf Juho Kilo zum Ausgleich, dann ließ Matěj Šín in der Nachspielzeit das Cars Jeans Stadion explodieren. Am zweiten Pfosten lauernd, nickte er den Ball durch die Beine des ehemaligen Leverkusener Keepers Matěj Kovář zum 2:1 ins Netz. Im Stadion gab es kein Halten mehr. Zurecht. Den Haag feierte den ersten Saisonsieg und damit drei wichtige Bonuspunkte im Kampf um die Klasse.
In einer unberechenbaren Welt gibt es wenig Dinge, die einem noch Sicherheit bieten: Der FC Bayern gewinnt alles, Real Madrid wird vom Schiedsrichter hintergangen und Köln gehen die Maskottchen-Geißböcke niemals aus. Wie Sevillas Trainer Luis Plaza passend sagt: "Ich bin schon lange in dieser Branche, es ist immer die gleiche Geschichte." Im Spiel des FC Sevilla, die zu Gast waren bei den Schiedsrichter-bestraften Madrileños, kam es mal wieder zu einer strittigen Entscheidung. Im Laufduell hatte Madrids Arda Güler seinen Gegenspieler Peque mit dem Ellenbogen getroffen, woraufhin dieser zu Boden ging und behandelt werden musste. Laut Plaza wäre dies ein klarer Platzverweis gewesen, Güler erhielt jedoch weder eine Karte noch eine Verwarnung. Kurze Zeit später traf er dann zum 1:0. Auch im weiteren Spielverlauf sei es vermehrt zu Unsportlichkeiten der Gastgeber gekommen, meinten die Andalusier im Nachgang. Reals Ibrahima Konaté hätte unter anderem den Stürmer Robbie Ure gefoult, ohne hierfür Konsequenzen zu sehen. "Diejenigen, die sich am meisten beschweren, haben eigentlich keinen Grund dazu", so Plaza. Besagter Meist-Beschwerer José Mourinho entgegnete, dass er "die Besessenheit mit dieser Geschichte" nicht nachvollziehen könne.
Die Quoten auf eine Torbeteiligung von Pascal Groß dürften aufgrund seines herausragenden Saisonstarts rapide in den Keller geschossen sein. Doch am vergangenen Wochenende steuerte der 35-Jährige tatsächlich keinen Scorer bei. Den nächsten Sieg fuhr Brighton trotzdem ein. Mit 5:0 setzte sich die Mannschaft von Fabian Hürzeler im Heimspiel gegen Crystal Palace durch. Bereits nach zehn Minuten stand es 3:0 – unter anderem durch ein Traumtor aus 50 Metern. Dank des fünften Saisonsieges sprangen die Seagulls auf den dritten Tabellenplatz und sind damit die ersten Verfolger von City und Arsenal.
DIEGO GOMEZ ARE YOU MAD 🤯🤯
— The Final Whistle (@Rufus_45) October 18, 2026
Scores from Halfway against Crystal Palace 🔥! Brighton are killing this season #BRICRY pic.twitter.com/vHsr3Z2R0R
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Zumindest auf Rivalitäten ist im Fußball immer Verlass. Fans und Passanten wurden bei dem Stadtduell zwischen dem TSV 1860 und der Zweitvertretung des FC Bayern zumindest nicht enttäuscht. Beide Fanszenen streiften vor dem Spiel durch die Straßen rund um das Grünwalder Stadion. Die Münchner Löwen fielen durch ihre Show vor dem Spielbeginn besonders auf. Sie besetzten die große Straße vor dem Stadion, sangen und hüpften zur Einstimmung. Im Stadion selbst waren es hingegen die Fans der Bayern Amateure, die sich durch eine Choreographie hervorhoben. Auf dem Rasen ging das Spiel an die Gäste, der TSV 1860 könnte sich zumindest in der Rückrunde der Regionalliga Bayern revanchieren.
18.10.2026🇩🇪TSV 1860 München - FC Bayern II, TSV 1860 München corteo before derby, click here for more: https://t.co/ZAyFMBaXeo
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Thema Derby: Das Grazer Stadtderby entschied der SK Sturm klar für sich. Mit einem 6:1 dominierten die Gastgeber. Geprägt war diese Partie aber von der Verletzung des Keepers Daniil Khudaykov, der bereits in der 21. Minute wegen eines Unterschenkelbruchs ausgewechselt und ins Krankenhaus gebracht wurde. Zu diesem Zeitpunkt lag der Grazer AK noch in Führung. Womöglich war es gerade der unerwartete Ausfall des Stammtorwarts, der Sturm mit dem darauffolgenden Torfieber infizierte. Noch vor der Pause trafen die Gastgeber dreimal und gingen so innerhalb von fünf Minuten in Führung. Mit dem Erfolg ist Sturm zum siebten Mal in Folge Derby-Sieger.
Der Herbst stellt die Fußballplätze weltweit auf die Probe – ob in Deutschland oder Spanien. Um aber auf Nummer sicher zu gehen, lohnt es sich nachzufragen. "Schiedsrichter, spielen wir jetzt oder nicht?", fragte daher der spanische Viertligist Peña Deportiva auf X. Der Unparteiische stand auf dem Video des Vereins knöcheltief im Regenwasser. Um aber auf Nummer sicher zu gehen, ließ er den Ball dennoch einmal demonstrativ ins Wasser platschen. Die Antwort sollte klar sein: "No!"
Árbitro, ¿entonces se juega o no? pic.twitter.com/zzt3TJlCXv
— SCR Peña Deportiva (@Penyadeportiva) October 18, 2026
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