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Lamine Yamal erschien bei der Ballon-d’Or-Gala mit einer Richard Mille RM 67-01 aus Roségold und einem rosafarbenen Kautschukarmband.
Auf dem Podium erzählten die Uhren der drei Erstplatzierten ihre ganz eigenen Geschichten: Harry Kane, der Gewinner des Abends, setzte auf eine Rolex Daytona mit blauen Saphiren und Obsidian im Wert von 1,2 Millionen Euro. Kylian Mbappé, Zweiter, wählte eine Hublot in Gelbgold mit Retro-Charakter. Lamine Yamal, auf Platz drei, entschied sich für Rosa.
Am Montag nahm der Spanier im London Palladium zum dritten Mal in Folge die Kopa-Trophäe entgegen. Damit ist er der erste Fußballer, der die Auszeichnung als bester Spieler unter 21 Jahren dreimal gewonnen hat. Nicht einmal zwei Siege hatte zuvor jemand geschafft.
Seine Saison liefert die Erklärung: Meister mit dem FC Barcelona, bester Vorlagengeber und Spieler der spanischen Liga, dazu 24 Tore und 17 Assists in 45 Partien. Mit Spanien wurde er außerdem Weltmeister, erzielte ein Tor im Turnier und holte im Halbfinale gegen Frankreich einen Elfmeter heraus.
Die drei Uhren spiegeln ihre Träger auf unterschiedliche Weise wider. Kanes Daytona steht für eine Karriere, die über Jahre gewachsen ist: ein aufwendig besetzter Klassiker. Mbappés Hublot blickt mit ihrem Design zurück in die 1980er-Jahre. Yamals Richard Mille dagegen weist in die andere Richtung. Sie wirkt technisch, futuristisch und beinahe so, als hätte sie jemand entworfen, der mit Videospielen aufgewachsen ist.
Die RM 67-01 Automatic Extra Flat stellte Richard Mille 2016 vor – als Antwort auf den Eindruck, die Marke könne nur besonders große und wuchtige Uhren bauen. Das erste Modell erschien in Titan mit weißem Armband. Später folgte die Variante in Roségold, die zeigte, dass eine flache Uhr ebenso gut auf den roten Teppich passt.