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Daniil Medwedew bezeichnet den Tenniskalender als „nicht gut organisiert“. Das „größte Problem“ des Sports sei aus seiner Sicht, dass die Spieler „sehr wenig Einfluss“ hätten.
In dieser Woche bestreitet der 30-Jährige in Wien sein 23. Turnier des Jahres.
Vor Beginn des Turniers hatte Medwedew auf der ATP-Tour in diesem Jahr die zweitmeisten Matches absolviert: 67 Partien – sechs weniger als Alexander Zverev mit 73. Nach seinen Siegen gegen Daniel Merida Aguilar, Cameron Norrie und Adrian Mannarino und dem Einzug ins Halbfinale steht der russische Tennisstar nun bei 70 Matches in dieser Saison.
Qualification: Secured ✅ Medvedev secures his #NittoATPFinals spot & reaches the Vienna Semi-Finals with his win over Mannarino! @DaniilMedwed #ErsteBankOpen https://t.co/4yDvnBqv5M
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Nach den geltenden Regeln müssen die Topspieler an acht Masters-Turnieren, vier Wettbewerben der ATP-500-Kategorie sowie – im Falle der Qualifikation – an den ATP Finals teilnehmen.
„Ich bin dafür, den wichtigsten Turnieren große Bedeutung beizumessen. Ich glaube nicht, dass Tennis gut organisiert ist, weil wir verpflichtet sind, im Laufe des Jahres an zu vielen Veranstaltungen teilzunehmen. Heutzutage ist es normal, mehr als 35 Wochen pro Jahr im Wettkampf zu stehen“, erklärte Medwedew in Wien.
Nachdem Medwedew seine Sicht auf den Turnierkalender dargelegt hatte, deutete er zudem an, dass die Spieler nicht genügend Einfluss hätten, um daran etwas zu ändern.
„Das größte Problem im Tennis ist, dass wir Spieler sehr wenig Einfluss haben. Zwar gibt es einen Spielerrat und wir haben ein Stimmrecht, doch unser tatsächlicher Einfluss auf Entscheidungen ist sehr begrenzt. Letztlich sind wir es, die dafür sorgen, dass alles funktioniert. Wenn Themen wie der Kalender diskutiert werden, müssen wir mehr Gehör finden. Ich werde jeden Spieler unterstützen, der dafür kämpfen will“, fügte der US-Open-Champion von 2021 hinzu.
Mit dem Einzug ins Wiener Halbfi