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Am Samstag (18:30 Uhr) steht in der Bundesliga das große Duell zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund an. Während sich die Schwarz-Gelben am gestrigen Dienstagabend mit Müh und Not im DFB-Pokal gegen Werder Bremen (3:2) durchgesetzt haben, geht der Rekordmeister mit mächtig Rückenwind in die Partie.
Im Rausch des Ballon d’Or-Erfolgs von Starstürmer Harry Kane (33) und ausgestattet mit einer ordentlichen Finanzspritze des neuen Anteilseigners Vliessmann über kolportierte 250 Millionen Euro winkt dem FCB eine rosige Zukunft, wie Klub-Boss Jan-Christian Dreesen der ‚Sport Bild‘ aufzeigt.
Die neue Partnerschaft sorge „vor allem um die langfristige Stärke und Eigenständigkeit des FC Bayern im internationalen Wettbewerb“ und „Möglichkeiten, den Klub strategisch weiterzuentwickeln“. Transfers für über 100 Millionen Euro seien in der aktuellen Lage des Klubs kein Problem – wenn die Rahmenbedingungen stimmen.
„Wir haben die wirtschaftliche Power, um uns jeden Transfer leisten zu können. Aber erstens ist nicht alles gut, was teuer ist. Und zweitens muss der Spieler in unsere Mannschaft passen. Deswegen sage ich: Wir können uns jeden Spieler leisten, aber wir wollen nicht jeden Spieler kaufen. Ein Neuzugang muss vor allem zur Philosophie des Trainers und des Klubs passen. Nur einen großen Namen zu haben, hilft dir gar nichts“, so Dreesen.
Große Namen haben die Münchner trotzdem im Klub. Und mit den beiden wichtigsten soll möglichst bald verlängert werden. Im Fall von Kane (Vertrag bis 2027) sei man „sehr positiv. Wir haben gute Gespräche geführt und sind aktuell in der Detailarbeit.“
Bei Michael Olise (24, bis 2029), bei dem laut Dreesen nichts dagegenspreche, dass er zukünftig auch den goldenen Ball gewinnen wird, sei die Lage eine andere: „Wir sind daran interessiert, dass Michael so lange bei uns spielt, wie es nur geht. Zu gegebener Zeit werden wir mit ihm über die Zukunft reden.“