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Franziska Schreiner gewann ihre Qualifikationsspiele ohne Satzverlust. In der Hauptrunde verlor sie gegen die Slowakin Kukulkova knapp mit 2:4.
Fürstenfeldbruck – Erstmals war der TuS Fürstenfeldbruck bei einer Tischtennis-Europameisterschaft vertreten. Möglich machte es Franziska Schreiner, die der Erstliga-Aufsteiger vor dieser Saison verpflichtet hatte. Die 24-jährige Sportsoldatin hatte sich in einer internen Ausscheidung des achtköpfigen deutschen Nationalkaders das fünfte Ticket für das Dameneinzel in Ljubljana gesichert.
Ihr Minimalziel erreichte die Neu-Bruckerin souverän. In der Qualifikation gab Schreiner keinen einzigen Satz ab und bezwang sowohl die Finnin Maria Girlea als auch die Lettin Aleksandra Jersova glatt mit 3:0. Damit stand sie unter den besten 64 Spielerinnen Europas im Hauptfeld.
Dort wartete mit der Slowakin Tatiana Kukulkova allerdings eine deutlich größere Herausforderung. Schreiner erwischte den besseren Start und sicherte sich den ersten Satz mit 11:8. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich holte sie sich mit einem umkämpften 13:11 auch den dritten Durchgang. Doch dann kippte die Partie. Kukulkova stellte sich zunehmend besser auf die Deutsche ein, während Schreiners Fehlerquote stieg. Am Ende musste sie sich mit 2:4 geschlagen geben.
Deutlich weiter kam Annett Kaufmann, die erst kürzlich bei der Bundesliga-Premiere des TuS im Trikot von Gegner DJK Kolbermoor in der Jahnhalle geglänzt hatte. Die amtierende deutsche Meisterin kämpfte sich bis ins EM-Finale vor, wo sie der Russin Elizabet Abraamian nach sieben umkämpften Sätzen mit 3:4 unterlag.
Für Schreiner und ihre Mannschaftskolleginnen richtet sich der Blick nun wieder auf den Bundesliga-Alltag. Dort steht für den Aufsteiger der Kampf um den Klassenerhalt im Mittelpunkt. Die nächsten Aufgaben haben es in sich: Am Sonntag, 8. November, gastiert der TuS beim deutschen Vizemeister TSV Dachau 65, ehe am 21. November Titelaspirant TTC Weinheim nach Fürstenfeldbruck kommt.
Besonders wichtig dürfte allerdings die Partie am darauffolgenden Tag werden. Gegen den hessischen Mitaufsteiger TG Langenselbold wollen die Bruckerinnen einen entscheidenden Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. (Rudolf Lutzenberger)