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Ausgelassen feierten die Fans von Zweitligist Austria Salzburg den 1:0-Auswärtserfolg im Westderby bei Wacker Innsbruck. Diesen ließen sich auch zahlreiche Prominente nicht entgehen. Indes war es für Austria-Coach Christian Schaider ein Sieg, der ihm schmerzhaft in Erinnerung bleiben wird. Eine Kolumne von „Krone“-Redakteur Christoph Nister.
„Oooh, wie ist das schön, oooooh, wie ist das schön, sowas hat man lange nicht gesehen, so schön, so schön!“ 1500 Fans im Auswärtssektor jubelten ausgelassen nach dem 1:0-Erfolg der Violetten im mit Spannung erwarteten Westliga-Derby bei Wacker Innsbruck. Dieses zog die Massen in seinen Bann.
Wacker-Ikonen wie Michael Streiter und Austria-Allzeitgröße Otto Konrad ließen sich den Kracher ebenso wenig entgehen wie Richard Kitzbichler, der für beide Klubs spielte. Auch Bayern Münchens Campus-Chef Jochen Sauer und Biathlon-Legende Simon Eder wollten das Spiel unbedingt live erleben. Insgesamt 16.125 Zuschauer sorgten nicht nur für ein ausverkauftes Haus, sondern auch eine Gänsehautatmosphäre. Und das in der zweithöchsten Spielklasse Österreichs!
Das erste Westderby seit mehr als zehn Jahren war eines, das in Erinnerung bleiben wird. Aufgrund der beeindruckenden Choreo der Violetten und einer verpatzten der Gastgeber. Aber auch, weil mit Christian Gebauer ausgerechnet ein Tiroler für das Salzburger Siegtor verantwortlich zeichnete.
Bei aller Freude gab es aber auch eine Schattenseite. „Wenn Kinder im Stadion dem Trainer der Gästemannschaft einen Becher ins Gesicht schmeißen, läuft was falsch“, klagte Coach Christian Schaider, der Schrammen davontrug. „Das hat im Fußball nichts verloren.“