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(Motorsport-Total.com) - Ermutigende Nachrichten für Jorge Martin. Der Aprilia-Fahrer ist beim Grand Prix von Australien im Sprint im Duell mit Marc Marquez (Ducati) in der achten Runde in der schnellen Rechtskurve 8 gestürzt.
Jorge Martin muss nicht in Spanien operiert werden Zoom
Dabei hat sich Martin eine Verletzung im Bereich des rechten Unterarms zugezogen. Eine Röntgenuntersuchung im Medical Center auf Phillip Island ergab eine Fraktur der Speiche nahe dem Handgelenk.
Nach dieser ersten Untersuchung war fraglich, ob er sich auch die Elle verletzt hat. Deswegen wurde Martin in ein Krankenhaus nach Melbourne gebracht. Eine Computertomografie sollte genauen Aufschluss über das Ausmaß der Verletzung geben.
Wäre auch die Elle betroffen gewesen, dann wäre Martin umgehend nach Spanien geflogen, um sich operieren zu lassen. Dies ist erfreulicherweise nicht der Fall, wie das Aprilia-Team am Sonntagvormittag mitteilte.
In einer Mitteilung des Teams heißt es: "Die einzige bestätigte Verletzung ist eine unverschobene Fraktur der Speiche am handgelenksnahen Ende. Infolgedessen reist er vorerst nicht nach Spanien zurück."
Martin wird sich in den kommenden Tagen den erforderlichen medizinischen Behandlungen unterziehen. Dabei wird sich zeigen, ob er am kommenden Wochenende beim Grand Prix von Malaysia in Sepang an den Start gehen kann.
Die Verletzung kam zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt der Saison, denn Australien bildete den Auftakt zum einzigen Triple-Header der MotoGP-Saison 2026. Nach Malaysia steht das auf den Herbst verschobene Rennen in Katar im Kalender.
Durch den Sturz im Sprint und den gleichzeitigen Sieg von Marquez verlor Martin die WM-Führung. Er hat nun zehn WM-Punkte Rückstand auf den Ducati-Fahrer. Mit Malaysia, Katar, Portugal und Valencia stehen noch vier Rennwochenenden aus, in denen sich die Weltmeisterschaft entscheiden wird.