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Joshua Kimmich bringt den FC Bayern in Mainz in Führung und erlebt weiter eine schwere Zeit. Was nach dem Tor in ihm vorgegangen ist.
Mainz (dpa) - DFB-Kapitän Joshua Kimmich hat sich bei seinem Tor für den FC Bayern München in Mainz gleich an seinen gestorbenen Vater erinnert. «Ich musste tatsächlich dann sofort an ihn denken. Normal blendend man das ja auf dem Fußballfeld aus», erklärte der 31-Jährige nach dem 2:1-Sieg des Bundesliga-Tabellenführers bei den Rheinhessen. «Aber momentan ist das eher die schwierigste Phase, wenn man auf dem Platz steht.»
Kimmich erklärte weiter: «Wenn man Fußball spielt, dann muss man am öftesten an ihn denken - weil der Fußball uns extrem verbunden hat. Deswegen war es heute sehr emotional.» Der Nationalspieler hatte den Treffer zum 1:0 in der 14. Minute mit einem großen Luftsprung gefeiert und zeigte mit dem Finger dann gen Himmel.
«Ansonsten mache ich ja eh nicht so viele Tore. Nach dem Tor musste ich natürlich sofort dran denken», sagte er noch. «Deswegen war es emotionaler als sonst auf jeden Fall.»
Der Bayern-Profi hatte nach dem Tor seines Vaters Berthold (57) drei Pflichtspiele gefehlt, war aber vergangenes Wochenende beim 2:2 gegen Borussia Dortmund erstmals wieder dabei.