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Die Absage von Yamaha Racing für das anstehende MotoGP-Wochenende auf dem Losail International Circuit von Doha war ein nicht überhörbarer Paukenschlag. Derzeit gibt es im Fahrerlager der Motorrad-WM aber weder Informationen über die tatsächlichen Konsequenzen für Yamaha noch über mögliche weitere Rückzüge vom Katar-Meeting. Stand heute werden «nur» die vier offiziellen Yamaha-Athleten (Quartararo, Rins, Miller, Fernandez) fehlen.
Dazu kommt, bei Gresini-Ducati-Ass Alex Marquez verhindert eine Schulter-Operation den Antritt im Wüstenstatt. «Sollte ein Fahrer dort tatsächlich nicht antreten wollen, so ist es eine sehr persönliche und private Entscheidung. Jeder denkt anders darüber. Ich respektiere die Entscheidung der Fahrer, weil die Situation in Doha natürlich nicht die beste ist», erklärte VR46-Ducati-Teammanager Alessandro Salucci gegenüber Sky Italia.
«Unsere Fahrer werden in Doha aber anwesend sein», kündigte der engste Rossi-Vertraute an. Der Italiener gibt zu bedenken: «Wir haben einen Vertrag mit der MotoGP-Gruppe, den wir immer einhalten müssen und gemäß dem wir dafür sorgen müssen, dass unsere Fahrer auf die Strecke gehen. Und wir Teams haben wiederum einen Vertrag mit den Fahrern.»
Die offizielle Absage von Yamaha für Doha war eine klare Ansage der Japaner gegenüber dem Promoter – trotz bestehender Verträge und unumgänglicher Strafen. Auch die Fahrer äußerten zuletzt inklusive WM-Leader Marc Marquez mehrfach Bedenken über den dichten Terminmarathon an den Rennstrecken – der WM-Kalender mit 22 Veranstaltungen sorgt dauerhaft für kontroverse Debatten.