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TSG Wieseck wartet auf ersten Sieg: „Das dauert nicht mehr lange"
Zeki Yaglu und seine TSG Wieseck peilen den ersten Sieg an.
Zeki Yaglu und seine TSG Wieseck peilen den ersten Sieg an. © Harald Friedrich

Die U17 der TSG Wieseck empfängt am Sonntag den SV Sandhausen. Trainer Solmaz traut seinem Team nach dem starken Auftritt in Hoffenheim mindestens einen Punkt zu.

Noch immer wartet die U17 der TSG Wieseck in der B-Junioren-Bundesliga auf ihren ersten Sieg. Doch nach dem bemerkenswerten Auftritt beim Nachwuchs der TSG 1899 Hoffenheim ist die Zuversicht gewachsen. „Wir stehen kurz vor dem ersten Dreier. Das dauert nicht mehr lange“, gibt sich Trainer Deniz Solmaz vor dem Heimspiel am Sonntag um 13 Uhr gegen den SV Sandhausen ausgesprochen optimistisch. Zumindest einen Punkt traut er seinen Schützlingen dieses Mal zu.

Wir stehen kurz vor dem ersten Dreier.

Grund für die neue Hoffnung ist die Leistung bei der 2:4-Niederlage in Hoffenheim. Zwar hatten die Wiesecker zunächst Probleme mit dem hohen Tempo des Gegners und lagen nach 20 Minuten bereits mit 0:2 zurück. Doch anstatt einzubrechen, kämpften sich die Gäste eindrucksvoll zurück. „Wir hatten irgendwie das Gefühl, dass wir jetzt sowieso nichts mehr verlieren konnten, und haben es dann bis zur Halbzeit super gemacht“, blickt Solmaz zurück. Dabei hatte das Team nach zehn Minuten Spielzeit zu verschmerzen, dass ihm vom Schiedsrichter ein Handelfmeter verweigert wurde.

Auch nach der Pause stemmten sich die Mittelhessen mit aller Macht gegen die favorisierten Kraichgauer. „Die Jungs haben verteidigt wie die Löwen“, lobt der Trainer. Besonders bemerkenswert fand er die Reaktion des Gegners nach dessen erneuter Führung: „Die haben nach dem 3:2 bei jedem Eckball auf Zeit gespielt. Ein größeres Lob hätten sie uns nicht geben können.“ Allerdings gelang es Wieseck nicht mehr, das zwischenzeitliche Unentschieden über die Zeit zu retten.

Nun wartet mit Sandhausen ein Gegner, gegen den sich die TSG bereits im Hinrundenspiel teuer verkaufte. Zwar stand damals eine 1:4-Niederlage zu Buche, doch nach dem frühen Rückstand hatte Yakup Kömürcü rasch ausgeglichen. Bis kurz vor der Pause blieb die Begegnung offen. „Wir haben zu hoch verloren, da ging mehr“, ist Solmaz überzeugt.

Damit das Rückspiel erfolgreicher verläuft, fordert der Trainer vor allem eine bessere Balance zwischen Defensive und Offensive. „Wir müssen immer mehr investieren als unsere Gegner, so ehrlich muss man sein.“ Entscheidend sei es, aus einem tiefen Abwehrblock heraus mit Kontern selbst gefährlich zu werden.

Ein weiteres Problem bleibt die körperliche Belastbarkeit über die gesamte Spielzeit. Gerade in der zweiten Halbzeit gegen Hoffenheim fehlte zunehmend die Entlastung nach vorn. „Wir müssen konditionell stabiler werden. Da merkt man doch, dass die Nachwuchsleistungszentren viel mehr trainieren als wir“, räumt Solmaz ein.

Dennoch ist der Trainer überzeugt, dass seine Mannschaft inzwischen näher an einem Erfolgserlebnis ist. „Die Jungs verdienen sich jetzt bald die Punkte, egal, ob daheim oder auswärts.“

Personell sieht es bei der TSG Wieseck wieder besser aus. Bis auf Pharell Traore, der noch eine weitere Woche ausfällt, stehen Solmaz alle Spieler zur Verfügung.

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