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Vincent Kompany wurde aus dem Krankenhaus entlassen. Wann der Belgier wieder an die Seitenlinie zurückkehrt, ist offen. Aber Max Eberl erklärt den Plan mit dem Trainer.
Kurz vor dem Anpfiff des DFB-Pokalspiels zwischen dem FC Bayern München und dem 1. FC Magdeburg (6:1) hat Sportvorstand Max Eberl eine positive Nachricht überbracht. Wie der 53-Jährige bestätigte, hat Cheftrainer Vincent Kompany am Mittwoch das Krankenhaus verlassen.
Wann der Belgier wieder an die Seitenlinie zurückkehren wird, ist aber noch lange nicht klar. Nach der 6:1-Gala gegen den Zweitligisten mahnte Eberl zu Geduld: „Jetzt heißt es, ihn wieder herzustellen. Es ist im Grunde jetzt seine Reha. Wir werden immer wieder von Tag zu Tag schauen, ohne dass ich hier einen Zeit-Korridor aufmache“, sagte der Bayern-Sportvorstand auf Frage von SPORT1.
Er fügte an, er habe „bewusst von Anfang an von Wochen gesprochen, damit eben genau dieser Druck nicht entsteht. Er soll sich komplett auskurieren. Wenn die Ärzte sagen: ‚Okay, jetzt sieht es gut aus‘, dann wird er wieder relativ schnell an der Säbener Straße sitzen.“
Kompany war am vergangenen Freitag zusammengebrochen, als er am Bayern-Trainingsgelände eine Einheit der zweiten Mannschaft verfolgt hatte. Eine Hirnhautreizung hatte den Zusammenbruch herbeigeführt.
Gegen Borussia Dortmund (Samstag ab 18.30 Uhr im LIVETICKER) wird Kompany noch nicht wieder zurückkehren. „Es wird sich offensichtlich nicht so viel ändern. Das ist natürlich ein super Zeichen. Wir freuen uns, dass es ihm besser geht. Aber er braucht seine Ruhe. Er muss sich erholen. Er muss bei seiner Familie sein und sich dort erholen. Ihm geht es besser und er ist auf einem guten Weg. Wir versuchen, unser Bestes zu geben und werden uns so auf das Spiel vorbereiten“, sagte Co-Trainer Aaron Danks in der ARD.
Unter der Leitung des 43 Jahre alten Engländers hat der FC Bayern zwei Siege aus zwei Spielen eingefahren. Auf ein 3:1 in Freiburg folgte die 6:1-Gala gegen Magdeburg.
Mittelfeldspieler Tom Bischof lobte Danks für seine Arbeit an der Seitenlinie. „Danksi macht das auch gut und hat auch eine laute Stimme. Der pusht uns auch gut. Aber natürlich ist das ein bisschen was anderes, wenn Vinnie vor uns steht. Wir vermissen ihn, aber trotzdem sind wir erst mal glücklich, dass es ihm jetzt wieder ganz gut geht und er zu Hause ist. Deswegen freuen wir uns für ihn“, befand Bischof.