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Krösche vor Milan-Wechsel? Boss Cardinale äußert sich zu Gerüchten

AC-Mailand-Eigner Gerry Cardinale äußert sich zu den Gerüchten um Markus Krösche. Eine schnelle Entscheidung ist vorerst vom Tisch.

Frankfurt – Die Gerüchteküche rund um einen möglichen Wechsel des ehemaligen Eintracht-Frankfurt-Sportvorstands Markus Krösche zum italienischen Schwergewicht AC Mailand kocht seit Wochen auf Hochtouren. Nun hat sich Milan-Besitzer Gerry Cardinale erstmals persönlich zu den anhaltenden Spekulationen geäußert und Einblicke in die Suche nach dem neuen „Head of Football“ gewährt.

Milan-Boss Gerry Cardinale sagt einer schnellen Einigung mit Markus Krösche ab.
Milan-Boss Gerry Cardinale sagt einer schnellen Einigung mit Markus Krösche ab. © IMAGO / ZUMA Press | picture alliance/dpa | Andreas Arnold

Auf die konkrete Frage, ob Krösche diese Schlüsselposition übernehmen werde, trat der Investor jedoch spürbar auf die Bremse. Gerry Cardinale stellte klar, dass ein kurzfristiger Vollzug keineswegs bevorstehe, und verriet, dass Krösche zwar ein Kandidat, aber keinesfalls die einzige Option auf seiner Liste sei.

Markus Krösche und AC Mailand: Cardinale bremst bei Wechsel-Gerüchten

„Ich stehe nicht kurz vor einer Bekanntgabe und habe keine Eile. Ich spreche mit Krösche und mit anderen Personen, den Besten im Fußball“, erklärte der Mailänder Klubchef im Hinblick auf den Verhandlungsstand. Die Italiener sondieren somit weiterhin den gesamten Markt auf der Suche nach einer hochkarätigen Lösung.

Auch beim Zeitplan lässt sich der Milan-Patron nicht unter Druck setzen, sondern setzt auf eine gründliche Analyse statt übereilter Schlüsse. „Die Wahl des sportlichen Leiters ist eine der wichtigsten nach dem Umbruch in diesem Sommer. Bei einer Saison, die im Mai endet, und einem Transfermarkt, der im Juni beginnt, will ich nichts überstürzen“, betonte Cardinale mit Blick auf die mittelfristige Kader- und Vereinsplanung.

Neben den Personalien zog Cardinale zudem klare Grenzen bezüglich des künftigen Rollenprofils und der Machtbefugnisse des neuen Sportchefs im Verein. Ein klassischer Alleinherrscher wird die Position im Mailänder Organigramm definitiv nicht bekleiden: „Jetzt wird ein sportlicher Leiter kommen, aber er wird ein Baustein innerhalb einer viel komplexeren Organisationsstruktur sein. Eine Person, die mit mir zusammenarbeiten muss.“

Mit seinen abschließenden Worten verdeutlichte der Eigner, wie straff das Führungsheft künftig von der Klubspitze gehalten wird. „Wir werden alles gemeinsam machen, denn ich werde die Schlüssel des Klubs nie wieder einem Sportdirektor oder einem sportlichen Leiter übergeben“, so die Ansage. Für Markus Krösche und Eintracht Frankfurt bedeutet die Klarstellung vor allem, dass in der brennenden Zukunftsfrage vorerst weiterhin Geduld gefragt ist. (mah)

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