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Junge Talente, knappe Entscheidungen: So lief der zweite Wettkampf der Luftgewehr-Gauoberliga

Spannung bis zur letzten Serie hatten die Duelle des zweiten Wettkampfs in der Luftgewehr-Gauoberliga zu bieten. Dabei gab es einen auf dem Papier deutlichen, in der Tat aber nervenaufreibenden Steinharter Sieg gegen Forheim. Munningen gewann auch dank seines starken Nachwuchstalents Johannes Renner gegen Herkheim, während Oberringingen sich nach der Pleite in der Vorwoche diesmal gegen Pfäfflingen durchsetzte.

Lohengrin Munningen – Adlerberg Herkheim 3:1 (1508:1478). Munningens Youngster Johannes Renner schoss sich dank zweier 99er-Serien und einem Ergebnis von 386 Ringe zum Sieger im Duell gegen Herkheims Nico Graf, der mit 377 Zählern vom Stand ging. Dank 380 Zählern hatte auch Michaela Christ (Munningen) gegen die 356 Ringe von Herkheims Christian Pur leichtes Spiel.

Obwohl Munningens Kathrin Keiling in der letzten Serie mit der Nervosität zu kämpfen hatte und lediglich mit einer 89er-Serie ausschoss, reichte es zu 372 Ringen und dem Siegerpunkt gegen die 371 Ringe von Herkheims Steffen Pur. Einzig Gerhard Zelllinger musste auf Munninger Seite Federn lassen. Er kam auf 370 Ringe und Herkheims Natalie Rehle nahm ihm den Sieg mit einem Vorteil von vier Ringen noch ab.

Luftgewehr-Gauoberliga: Steinharts Fleichaus holt nervenstark den Punkt gegen Forheim

Burgschützen Steinhart – Enzian Forheim 4:0 (1488:1478). Auf Rang eins lieferten sich Sven Heider (Forheim) und Florian Fleichaus (Steinhart) ein spannendes Duell. Heider beendete den Kampf mit 370 Ringen, Fleichaus brauchte in der letzten Serie noch eine 95er, um den Kampf für sich zu entscheiden. Der Steinharter kämpfte und gewann: Er schloss die Serie mit 96 Ringen ab und siegte mit insgesamt 372. Jannik Schwefel (Steinhart) startete gegen Sophia Thum (Forheim) stark und beendete das Schießen als Erster (375). Thum konnte in den Serien drei und vier (90, 95) nicht mehr mithalten und unterlag 375:374.

Maximilian Kleinert (Steinhart) und Manuel Möhnle (Forheim) blieben durchweg gleichauf. Jedoch schaffte es Kleinert zum Ende hin, sich mit einer 94er-Serie gegen Möhnle durchzusetzen (365:359). Zwischen Marlene Maier (Steinhart) und Manuela Heider (Forheim) wurde es zum Schluss spannend, da Heider stark mit 97 Ringen abschloss. Jedoch konnte Maier mit 94 Ringen in der letzten Serie das Match 376:375 für sich entscheiden. Somit nahm Steinhart alle Punkte mit.

Oberringingen schlägt zu, wenn die Pfäfflinger schwächeln

Eichenlaub Oberringingen – Germania Pfäfflingen 3:1 (1489:1467). Auf Position eins war es besonders spannend: Franziska Keßler (Pfäfflingen) und Christoph Rauh (Oberringingen) waren lange nahezu gleichauf. Rauh setzte in der Schlussserie noch ein Ausrufezeichen mit 98 Ringen, dennoch musste er sich mit gesamt 386:387 Ringen knapp geschlagen geben. Sandra Stelzer (Oberringingen) startete stark gegen Anita Relovsky (Pfäfflingen), die in der ersten Serie schwächelte (95:88). Im weiteren Verlauf geriet Stelzer zwischenzeitlich ins Straucheln, kam aber mit 369 Ringen ins Ziel. Relovsky steigerte sich zwar, aber unterlag mit 364.

Christian Beck (Oberringingen) erwischte mit 87 Ringen einen verhaltenen Start gegen Claudia Relovsky, die deutlich stärker begann (92), dann aber aus dem Rhythmus geriet. Beck konnte sich im weiteren Verlauf steigern und siegte am Ende 366:364, trotz Relovskys starker 98 in der dritten Serie. Auf Position vier übernahm Michael Beck (Oberringingen) von Beginn an die Führung und ließ sich diese nicht mehr nehmen (368 Ringe). Pfäfflingens Stefan Deißler kam auf insgesamt 352 Ringe. Mit drei gewonnenen Einzelpunkten zeigte Oberringingen eine geschlossene Mannschaftsleistung. (AZ)

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