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Bayern-Patron Uli Hoeneß hat sich im Fall Lennart Karl erneut zu Wort gemeldet und nachgelegt.
Der FC Bayern ist vom Verletzungspech verfolgt. In diesem Zuge kann sich allerdings Lennart Karl erneut beweisen und von mehr Spielzeit profitieren.
In Madrid nutzte er diese und traf zum wichtigen 1:0 gegen Atletico. Sein provokanter Jubel sorgte dann aber für Gesprächsbedarf.
Dazu hat sich nun auch Uli Hoeneß gemeldet, der den 18-Jährigen kurz zuvor noch kritisierte. Die Kritik verteidigt er weiterhin.
Im Sonntags-Stammtisch des "BR" wurde der 74-Jährige deutlich: "Ich glaube, an 50 Prozent seiner Tore der letzten Tage bin ich beteiligt, nachdem irgendwer mal was über sein Privatleben gesagt hat. Wir sind auch dazu verpflichtet, jungen Spielern ein bisschen den Weg zu geben."
Und weiter: "Ich habe so viel Erfahrung, und wenn ein junger 18-Jähriger nicht von mir noch etwas annimmt, dann müssen wir aufhören."
Galt der provokante Jubel also Hoeneß? "Das weiß ich nicht, aber stört mich auch nicht. Bastian Schweinsteiger hatte mal schwarze Fingernägel. Da hat der Franz Beckenbauer gesagt: 'Die reiße ich ihm runter'“, erinnerte an ähnliche Vorkommnisse aus der Vergangenheit.