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Sorgen um Bayern-Kapitän nehmen zu! Neuer sucht Spezialisten auf
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Die Verletzungssorgen um Manuel Neuer reißen nicht ab. Beim 2:1-Auswärtssieg des FC Bayern gegen Mainz 05 musste der 40-Jährige erneut vorzeitig vom Platz. Wieder macht ihm der rechte Fuß Probleme. Nun soll eine Untersuchung bei einem Spezialisten Klarheit darüber bringen, wie schwer die erneute Blessur tatsächlich ist.

Dabei hatte Neuer erst wenige Tage zuvor beim Champions-League-Erfolg gegen Atlético Madrid sein Comeback gefeiert. Nach seiner Rückkehr räumte der Bayern-Kapitän allerdings ein, dass er bis zum Spieltag noch Schmerzen verspürt hatte. In Mainz folgte nun der nächste Rückschlag.

Besonders bitter: Die Verletzung ereignete sich ausgerechnet bei einer Szene, in der Neuer ohnehin keine gute Figur machte. In der 40. Minute verschätzte sich der Torhüter bei einer Freistoßflanke, die Jonathan Tah noch leicht abgefälscht hatte. Jae-Sung Lee köpfte anschließend zum vermeintlichen Ausgleich ein. Der Treffer wurde nach einem minutenlangen VAR-Check wegen einer Abseitsstellung aberkannt. Für Neuer war die Partie trotzdem beendet.

Neuer lässt seinen Fuß untersuchen

Wie der kicker berichtet, soll Neuer im Laufe des Sonntags einen Spezialisten aufsuchen. Ziel ist es, die genaue Ursache seiner anhaltenden Fußprobleme zu ermitteln.

Dem Vernehmen nach zog sich der Bayern-Kapitän die erneute Blessur beim Absprung zu. Noch auf dem Platz musste er behandelt werden, ehe Jonas Urbig für ihn eingewechselt wurde.

Sportvorstand Max Eberl bestätigte nach der Partie, dass erneut der rechte Fuß betroffen sei.

Immerhin gab es zunächst keine offensichtlichen Anzeichen für eine schwerwiegende Verletzung. Neuer konnte das Stadion nach dem Spiel ohne erkennbare Einschränkungen verlassen.

Ob der 40-Jährige tatsächlich glimpflich davongekommen ist, bleibt allerdings abzuwarten.

Die anstehende Länderspielpause könnte den Bayern dabei entgegenkommen. Sollte sich die Verletzung als weniger schwerwiegend herausstellen, hätte Neuer ausreichend Zeit, um sich zu erholen.

Verletzungsbilanz wirft Fragen auf

Manuel Neuer
IMAGO / ZUMA Press

Unabhängig von der Diagnose wird die zunehmende Verletzungsanfälligkeit des Routiniers immer mehr zum Thema.

Laut kicker musste Neuer im Kalenderjahr 2026 bereits viermal während eines Pflichtspiels verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Alle vier Vorfälle ereigneten sich in der Bundesliga. Eine solche Häufung hatte es in seiner bisherigen Karriere noch nie gegeben. Zuvor waren es innerhalb eines Kalenderjahres maximal zwei verletzungsbedingte Auswechslungen gewesen.

Hinzu kommt, dass Neuer wegen seiner jüngsten Fußprobleme bereits fünf Pflichtspiele verpasst hatte.

Damit stellt sich zunehmend die Frage, wie belastbar der langjährige Bayern-Kapitän noch ist.

Mit Jonas Urbig verfügen die Münchner immerhin über einen zuverlässigen Vertreter. Der 23-Jährige hat in dieser Saison mehrfach bewiesen, dass er auch kurzfristig einspringen und auf hohem Niveau überzeugen kann.

Ohnehin gilt Urbig als designierter Nachfolger des ehemaligen Nationaltorhüters. Im kommenden Sommer könnte der Generationswechsel im Bayern-Tor endgültig vollzogen werden.

Für Neuer selbst dürfte es vor allem darum gehen, seine möglicherweise letzte Saison beim deutschen Rekordmeister möglichst gesund zu Ende zu bringen. Ob ihm das gelingt, hängt nun auch von den Ergebnissen der anstehenden Untersuchung ab.

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