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DFB-Job: Per Mertesacker hält sich noch im Hintergrund

Per Mertesacker scharrt schon mit den Hufen, der neue starke Mann des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) steht bereits in den Startlöchern - noch hält sich der langjährige deutsche Nationalspieler und Weltmeister von 2014 aber im Hintergrund. "Wir haben Januar gewählt, damit ich dann auch aktiv einsteige", sagte der kommende Sport-Geschäftsführer des DFB im Rahmen des Sportpresseballs in Frankfurt mit einem Lachen. Dort erhielt der 42-jährige Niedersachse am Samstagabend den PEGASOS-Preis in der Kategorie "Sportler mit Herz".

Mertesacker beim Sportpresseball in Frankfurt (Foto: dpa/picture-alliance/dpa/picture-alliance/SID/Jennifer Brückner)
Foto: dpa/picture-alliance/dpa/picture-alliance/SID/Jennifer Brückner

Mertesacker beim Sportpresseball in Frankfurt

Vor seinem Amtsantritt im Januar gebe es aktuell "das ein oder andere Gespräch im Vorfeld. Aber nichts, wo ich irgendeine Bühne nutzen würde, um mich schon vorzustellen", erklärte der 42-Jährige. Mertesacker, der selber 104 Länderspiele bestritt und 2014 in Rio Weltmeister wurde, werde demnach noch nicht beim am Montag beginnenden Lehrgang der Nationalmannschaft vorbeischauen.

Intensiven Kontakt zu Bundestrainer Jürgen Klopp gibt es noch nicht. "Jürgen Klopp hat eine gewisse Klarheit und klare Strategie im Moment. Ich glaube, damit fahren wir sehr, sehr gut", sagte Mertesacker: "Ich bin dann ab Januar dabei und halte mich aus vielen Themen im Moment noch raus." Den Job beginnt er mit großen Ambitionen. "Ich glaube, wir wollen alle wieder in die Spitze des Fußballs rein, besonders auch unter die Top Vier und daran werden wir arbeiten." Klopp habe bereits gute erste Schritte getan, "aber es werden mehrere Schritte nötig sein, um wieder dahin zu kommen, wo wir mal waren".

Zunächst stand für ihn die Auszeichnung in Frankfurt auf dem Programm, die das soziale Engagement seiner Stiftung zur Integration von Kindern würdigt. Sich am Ballabend "so in Schale zu schmeißen" sei für ihn "sozusagen auch ein neues Terrain", sagte Mertesacker: "Deswegen freue ich mich einfach auf das Drumherum und dass in diesem tollen Ambiente tolle Persönlichkeiten ausgezeichnet werden." Neben Mertesacker erhielt etwa die ehemalige Tennis-Weltranglistenerste Angelique Kerber die Auszeichnung als "Legende des Sports".

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