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Grossbritannien , 22.10.2026 - 18:00
Im Finanzskandal um Manchester City steht plötzlich ein neues Szenario im Raum. Der englische Fussball-Regulator könnte die Besitzer zum Verkauf zwingen.
Der unabhängige Fussball-Regulator könnte die Besitzer von Manchester City zum Rückzug zwingen.
Das sagt Behördenchef David Kogan in einem Podcast.
Manchester City bestreitet alle Vorwürfe und hat das Urteil der Premier League weitergezogen.
Die Liste möglicher Strafen für Manchester City wird länger. Bisher war von Geldstrafen, Punkteabzug oder einem Zwangsabstieg die Rede. Nun bringt David Kogan eine ganz neue Strafe ins Spiel.
Der Vorsitzende des unabhängigen Fussball-Regulators IFR äussert sich im Podcast «The Rest is Football» deutlich.
«Wir haben die absolute Macht, Eigentümer aufzufordern, sich von einem Klub zurückzuziehen», sagt Kogan. Voraussetzung sei ein Prüfungsverfahren.
Dieses müsste zeigen, dass ein Klub nicht fair und korrekt geführt wird. Widersetzen könnten sich die Besitzer einer solchen Aufforderung nicht.
Ende September wird ManCity in über 100 Fällen schuldig gesprochen. Laut einem Bericht der «Daily Mail» droht dem Klub ein so hoher Punkteabzug, dass er absteigen würde.
Der Klub weist alle Vorwürfe zurück und will das Urteil mit neuen Beweisen kippen.
Seit 2008 gehört der Klub Scheich Mansour bin Zayed al-Nahyan aus den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Er kaufte Manchester City damals für umgerechnet rund 190 Millionen Franken. Laut «Forbes» ist der Klub heute rund 4,6 Milliarden Franken wert.
Sportlich läuft es den «Skyblues» trotz allem bestens. Mit sieben Siegen aus sieben Spielen führen sie die Tabelle der Premier League an.