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Dabei verwies Hainer auf mehrere laufende Bauvorhaben des Vereins. Auf dem Bayern-Campus entsteht derzeit ein neues Leistungszentrum für Basketball- und Fußballspieler. Zudem wird das Stadion in Unterhaching, in dem die Frauenmannschaft ihre Heimspiele austrägt, saniert. Auch die Anlagen an der Säbener Straße werden erweitert.
Diese Projekte werden laut Hainer bislang vollständig aus den laufenden Einnahmen finanziert. Durch die zusätzlichen Mittel eröffnen sich dem FC Bayern nun weitere Möglichkeiten für künftige Investitionen.
Eine offensive Anlagestrategie an den Finanzmärkten steht dagegen offenbar nicht im Vordergrund. „Wir werden das Geld umsichtig anlegen. Wir sind ein Fußballverein, kein Finanzinvestor, und wir wollen auch nicht wie einer klingen“, stellte Hainer klar.
Trotz der konservativen Finanzstrategie verliert der Rekordmeister die sportlichen Anforderungen nicht aus den Augen. „Unsere Mitglieder können beruhigt sein: Wir werden stets den sportlichen Erfolg im Blick behalten und entsprechend in die Infrastruktur oder den Kader investieren“, erklärte Hainer.
Gleichzeitig warnte der Bayern-Präsident vor den stetig steigenden Kosten im europäischen Spitzenfußball. Als Beispiel nannte er die Entwicklung der Ablösesummen.
Während Javi Martínez im Jahr 2013 mit 40 Millionen Euro noch Bayerns Rekordtransfer war, kostete Harry Kane zehn Jahre später mehr als das Doppelte. „Leider ist kein Ende dieses Trends in Sicht“, betonte Hainer.
Auch die steigenden Spielergehälter stellen die Vereine vor immer größere Herausforderungen. Für den FC Bayern bedeutet das, dass er seine wirtschaftliche Stärke weiter ausbauen muss, um international konkurrenzfähig zu bleiben.
Von Vjekoslav Keskic