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Wäre es nach dem Großteil der Fans vom SV Werder Bremen gegangen, hätte sich Clemens Fritz noch vor Monaten längst einen anderen Job suchen müssen. Doch die Klubführung trotzte dem Gegenwind in den Sozialen Medien und hielt an dem Geschäftsführer Sport in einem einstimmigen Votum fest.
Was im Bremer Umfeld viele im Anschluss nicht ganz von ungefähr als Vetternwirtschaft bezeichneten, hat sich aus heutiger Sicht betrachtet als goldrichtige Entscheidung entpuppt. Die Verpflichtung von Trainer Daniel Thioune ebenso wie die Sommertransfers von Niclas Füllkrug (33), Youri Regeer (23), Arthur (23), Ludovit Reis (26) oder auch Eren Dinkci (24) haben Fritz verlorengegangenen Kredit verschafft.
Und noch mehr: Der ‚Sport Bild‘ zufolge deutet bei Werder aktuell vieles auf eine Verlängerung des am Saisonende auslaufenden Vertrags hin. Diese Absicht sei Fritz bereits intern signalisiert worden.
Gemessen an den jüngsten Glücksgriffen wäre das auch der logische Schritt. Dennoch haften dem früheren Nationalspieler auch zahlreiche Fehlgriffe aus der Vergangenheit an. Die Wahrheit liegt dann wie so oft in der Mitte. Und die Politik der ruhigen Hand hat an der Weser seit vielen Jahren Tradition – mit positiven wie negativen Effekten.