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Das Lazarett lichtet sich rasant, das erhöht auch den Konkurrenzkampf im Kader. Rund um Mönchengladbach rückt daher ein brisantes Thema in den Fokus: Welcher Profi muss im Januar seine Sachen packen? Fest steht, dass die Borussia auf dem Winter-Transfermarkt durchaus noch einmal zuschlagen könnte.
Nach dem historisch schlechten Start in die Spielzeit sowie der massiven Verletzungsmisere gab es dazu bereits etliche Berichte. Wie Sky Sport meldet, tüfteln die Bosse schon jetzt an potenziellen Neuzugängen für den Januar. Da das Geld jedoch knapp ist, stehen dabei primär Leihgeschäfte ganz oben auf der Liste.
Mindestens genauso heiß diskutiert wird allerdings die Abgabenseite. Aktuell umfasst die Mannschaft stolze 30 Lizenzspieler. Dabei hatte Sportboss Rouven Schröder schon früher klargestellt, dass eine ideale Gruppengröße eher bei etwa 25 Akteuren liegen sollte. Das berichtet „BMG-News“.
Zuletzt ist die Laune bei der Elf vom Niederrhein allerdings merklich gestiegen. Sowohl der erste Liga-Dreier gegen die Stuttgarter als auch das Weiterkommen ins DFB-Pokal-Achtelfinale sorgten für echte Euphorie. Diesen positiven Trend will das Team nun unbedingt konservieren. Die entspanntere Personallage hilft dabei enorm.
Während unzählige Kicker verletzt ausfielen, war der große Kader kein Thema. Melden sich jetzt aber etliche Stars fit, dreht sich der Wind. Plötzlich müssen selbst etablierte Kräfte um ihren Platz im Aufgebot bangen und landen womöglich auf der Tribüne.
Bei Kevin Stöger und Schlussmann Jan Olschowsky, deren Verträge im Sommer enden, ist ein Abgang im Januar absolut realistisch. Als dritter Torwart bekommt das junge Eigengewächs momentan überhaupt keine Einsatzminuten. Ein Vereinswechsel wäre für den Keeper daher die perfekte Gelegenheit, um endlich wieder dauerhaft im Kasten zu stehen.
Stöger hat unter Trainer Blessin bislang noch keine Sekunde in der Liga gespielt, konnte auch im Pokal in der Startelf nicht wirklich überzeugen. Sollte eine attraktive Offerte auf dem Tisch landen, stehen die Zeichen wohl auf Trennung.
Völlig anders stellt sich die Lage offenbar beim zwischenzeitlich aussortierten Florian Neuhaus dar. Coach Blessin baut offenbar voll auf die Nummer 10 der Borussia, weshalb der 29-Jährige mittlerweile wieder konstant auf dem Rasen steht. Obwohl er zu den Top-Verdienern gehört, deutet momentan wenig auf eine Flucht im Januar hin.
Ob der auslaufende Vertrag verlängert wird, ist offen. Immerhin schlummern mit Mathieu Nguefack, Zento Uno sowie Jens Castrop diverse jüngere Talente im Team, denen die Zukunft in der Schaltzentrale gehören könnte. Neuhaus müsste definitiv auf deutliche Teile seines bisherigen Gehalts verzichten.
Franck Honorat ist zwar noch bis 2029 gebunden, bei einem entsprechenden Angebot könnten sich die Wege allerdings auch schon im Januar trennen.
Im letzten Sommer hatte der Offensivmann aus Frankreich öffentlich mit einem Tapetenwechsel geliebäugelt. Damals flatterten jedoch schlichtweg keine reizvollen Offerten herein. Anfangs war der 30-Jährige noch absolut gesetzt und glänzte als Vorlagengeber, ehe ihn Verletzungen ausbremsten.