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Barça-Kapitän Raphinha litt nach einem langen Trip während der Länderspielpause an den Folgen des Jetlags. Der Verein stellte ihm eine Schlafexpertin zur Seite.
Nach kurzen muskulären Beschwerden am Oberschenkel kann Raphinha für den FC Barcelona wieder ins Spielgeschehen eingreifen. Der 29-Jährige hatte nach seiner Rückkehr von der Nationalmannschaft allerdings auch mit Schlafproblemen zu kämpfen.
Wie die spanische Zeitung Mundo Deportivo berichtet, bekam Raphinha die Folgen der langen Reise nach Australien deutlich zu spüren. Der Flug mit der brasilianischen Nationalmannschaft dauerte fast 24 Stunden, zudem beträgt der Zeitunterschied zwischen Australien und Barcelona neun Stunden. Die Umstellung auf den neuen Rhythmus belastete den Offensivspieler erheblich.
Der FC Barcelona hatte versucht, die Auswirkungen des Jetlags so gering wie möglich zu halten. Deshalb schaltete der Klub bereits vor der Reise seine Schlafexpertin Anna West ein. Sie unterstützt die Profis dabei, ihre Regeneration zu verbessern und gesunde Schlafgewohnheiten zu entwickeln.
West besucht das Trainingsgelände in Barcelona zweimal im Monat. In Gesprächen mit den Spielern vermittelt sie unter anderem Empfehlungen zu Schlafenszeiten, Entspannungstechniken und dem gezielten Einsatz von Licht, um den Körper besser auf die Nachtruhe vorzubereiten.
Trotz dieser Maßnahmen konnte Raphinha die Schlafprobleme nicht vermeiden. Die fehlende Erholung war insbesondere deshalb problematisch, weil der Brasilianer nach seiner Rückkehr gleichzeitig mit muskulären Beschwerden zu kämpfen hatte.
Der Klub geht es deshalb bei der Rückkehr des Brasilianers ganz vorsichtig an. Raphinha hatte sich bereits zweimal zuvor im rechten Oberschenkelbereich während seiner Einsätze für Brasilien verletzt. Angesichts dieser Vorgeschichte wollten die Katalanen eine erneute Verletzung unbedingt vermeiden.
Sportlich ist der Kapitän für Hansi Flick von enormer Bedeutung. Mit seiner Torgefahr und seinem intensiven Pressing übernimmt er sowohl offensiv als auch gegen den Ball eine zentrale Rolle. Vor seiner Zwangspause hatte er in acht Pflichtspielen 14 Tore erzielt.