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Max Verstappen hat sich nach seinem GT3-Rennen deutlich gegen heftige Anfeindungen im Netz positioniert. Sein britischer Teamkollege Chris Lulham war nach einer Rennkollision Ziel von Hass-Nachrichten geworden.
Der vierfache Formel-1-Weltmeister verurteilte die Angriffe scharf und stellte sich schützend vor den 23-Jährigen.
Auslöser für die Debatte war ein Zwischenfall beim Saisonfinale der GT World Challenge Europe auf dem Kurs im portugiesischen Portimão. Lulham berührte bei einem Überholmanöver nach einer Safety-Car-Phase den Boliden von Luca Stolz.
Die Rennleitung bestrafte die Aktion mit einer Durchfahrtsstrafe für das Team. Verstappen übernahm den Mercedes-AMG GT3 daraufhin erst auf dem 24. Rang und kämpfte sich bis zum Rennende noch auf den neunten Platz nach vorne.
In den sozialen Medien entlud sich der Frust nach dem Rennen in Form von heftiger Kritik und persönlichen Anfeindungen gegen Lulham. Verstappen reagierte auf Instagram und bezog klar Stellung:
„Ich halte es außerdem für nötig, mich zu dem Hass und den Angriffen zu äußern, denen Chris nach dem Rennen ausgesetzt war. Jeder kann seine eigene Meinung dazu haben, was auf der Rennstrecke passiert ist, aber diese persönlichen Angriffe sind nicht in Ordnung. Chris hat einen wirklich starken Stint hingelegt, und Fehler können nun einmal passieren. Für diese Art von Angriffen ist in unserem Sport – oder sonst wo – kein Platz.“
Trotz der Zwischenfälle zog der 29-Jährige ein positives Fazit seines GT3-Ausflugs: „Ein spannendes Wochenende! Ich habe mich sehr gefreut, mit unserem GT3-Auto in Portimão an den Start zu gehen. Es gab zwar einige Höhen und Tiefen, aber als Team haben wir viel gelernt.“