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Mit Niko Ilicevic steht das nächste Supertalent vor dem Durchbruch bei Eintracht Frankfurt. Die SGE ist bemüht, den Hype zu bremsen – ist das richtig so?
Frankfurt – Bei Eintracht Frankfurt läuft es nach schwierigen ersten Wochen aktuell wieder deutlich besser. Zwei Siege gegen den Hamburger SV (jeweils 3:1) sorgen für positive Stimmung in der Mainmetopole. Das liegt auch an Niko Ilicevic, der gegen den HSV zum jüngsten Bundesliga-Spieler aller Zeiten wurde und mit Youssoufa Moukoko gleichgezogen ist.
Bei seinem Premierenauftritt im deutschen Oberhaus hinterließ der 16-Jährige direkt Eindruck und weckte vor allem bei den Eintracht-Fans Fantasien. Auch seine Teamkollegen waren beeindruckt. „Er ist ein unfassbar talentierter Junge“, sagte Keeper Noah Atubolu, aber: „Ich will ihn auch nicht zu sehr pushen. Weil er auch einfach Zeit braucht.“
Auch Adi Hütter betonte: „Wir werden behutsam mit ihm umgehen“. Doch ist das tatsächlich die richtige Strategie? Oder sollte man stattdessen den Hype mitnehmen und nicht auf die Bremse treten? Schon am Samstag (15.30 Uhr) gäbe es beim Auswärtsspiel gegen den SC Paderborn eine gute Gelegenheit, um den Youngster weiter Selbstvertrauen zu geben. (dwe)