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Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) ist über eine Stiftung am Museum beteiligt, kommt aber vergleichsweise glimpflich davon. Laut Vertrag schießt er höchstens 250.000 Euro pro Jahr zu. Den Rest stemmt die Stadt allein. Schon 2019 hatte der Steuerzahlerbund diese Konstruktion kritisiert.
📌 Das Deutsche Fußballmuseum in Dortmund
Wie konnte das Minus so groß werden? Die Stadt nennt zwei Gründe. Fest eingeplante Zuschüsse von Bund und Land flossen nie. Dazu fehlt Sponsorengeld: „Hinzu kommt, dass Sponsorengelder nicht in der geplanten Höhe eingeworben werden konnten.“
Dabei hat Dortmund dem DFB fest versprochen, jährlich 350.000 Euro von Sponsoren einzuwerben. Auf dem Konto landeten nur 111.000 Euro. Pikant: Mit der Sparkasse Dortmund und dem Energieversorger DEW21 sind Unternehmen im Spiel, die zumindest teilweise der Kommune gehören.
Besonders hitzig läuft die Debatte, weil an allen Ecken und Enden das Geld fehlt. Museumsnacht, Hafenfest und das Stadtfest „Dortbunt“ stehen auf dem Prüfstand, wie der „WDR“ weiter berichtet. Die Silvesterfeier auf dem zentralen Friedensplatz strich Dortmund bereits wegen Geldmangels.
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