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Mit seinen gut zwei Metern bringt Luka Hyryläinen eine beeindruckende körperliche Präsenz auf den Platz. Und nach einer schwierigen ersten Saison beim 1. FC Magdeburg hat sich der 22-jährige Finne mittlerweile in die Stammelf der Elbestädter gespielt und sieht sich und sein Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft.
"Ich habe viel Spielpraxis und bin froh, dass ich fit bin", erklärte der Finne bei einem Pressetermin am Dienstag (3. November). Verständlich, letzte Saison war er wegen einer Schienbeinverletzung monatelang ausgefallen. Jetzt sieht sich Hyryläinen zwar noch nicht ganz bei 100 Prozent. Die Statistiken zeigen aber, warum er aktuell kaum aus der Startelf wegzudenken ist. Neben seiner Kopfballstärke sticht seine gute Zweikampfbilanz heraus. "Da habe ich in den letzten zwei, drei Jahren eine Entwicklung genommen. Ich kann mich aber noch verbessern", erklärte er. Physisch fehle es noch ein wenig, um 90 Minuten auf diesem hohen Niveau komplett durchzustehen. "Ich muss auch noch etwas an der Übersicht arbeiten und an der Schnelligkeit, das ist aber bei der Größe schwierig."
Neues vom Krügel-Platz | Folge 21
Apropos Größe: Mit 16 war Hyryläinen bereits über 1,90 Meter, sah sich selbst aber nie so groß. Wie heute auch. "Ich habe nicht das Gefühl, ich bin zwei Meter. Ich fühle mich auf dem Platz eher wie 1,80 Meter." Damit will er sich natürlich nicht klein machen. Denn der Finne hat durchaus noch große Ziele, steht mit seinen 22 ohnehin erst am Beginn der Karriere. "Ich würde schon gern Premier League oder La Liga spielen. Jetzt bin ich sechseinhalb Jahre in Deutschland und habe den Traum Bundesliga." Und warum nicht mit dem 1. FC Magdeburg, der eine sehr ordentliche Hinrunde bisher spielt? Am Wochenende geht es vor der Länderspielpause gegen den FC St. Pauli. "Wir haben seit ein paar Wochen eine gute Phase und wollen gegen St. Pauli punkten."
Video: FCM-Spieler Luka Hyryläinen über seine fußballerischen Träume (1 Min)
In der Spielpause wird Hyryläinen dann genau hinschauen, wenn die finnische Nationalmannschaft in der Nations League in Albanien antritt. Er selbst ist noch nicht nominiert, noch nicht. "Ich habe schon mit dem Nationaltrainer gesprochen. Ich bin nicht weit weg. Das ist für jeden Fußballer ein Traum, seine Nation zu repräsentieren. Das war mein Traum schon als Kleinkind. Jetzt muss ich mich noch verbessern, dann kommt es bestimmt."
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